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Wie können Sie mehr Sicherheiten in Ihrem Leben gewinnen?

Das Streben nach Sicherheiten ist bei vielen Menschen ein sehr ausgeprägtes Gefühl. Als Deutscher ist man Sicherheiten weitaus mehr gewöhnt als in manchen anderen Ländern: Der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz, nach einer sicheren Wohngegend oder einer sicheren Beziehung spielt für viele Menschen eine entscheidende Rolle.Generell kann man sagen, dass Sicherheit eine relative Situation ist, die nur für eine gewisse Zeit anhält und dann wieder zu Fall gebracht wird. Wir leben in einer Welt, die vom Gefühl her immer unsicherer wird – so wird es zumindest immer wieder in den Medien dargestellt. Onpulson hat Ihnen einige Punkte zusammengestellt, wie sie innerlich sicherer werden, auch wenn Sie das Gefühl haben, die „Welt fällt auseinander“.

  1. Wählen Sie Medien mit Bedacht: Medien arbeiten mit Halbwahrheiten. Entweder haben Sie den Hang, Dinge zu übertreiben – wie es beispielsweise bei der Schweinegrippe der Fall war – oder Dinge zu vertuschen – wie es vermutlich mit der Katastrophe im japanischen Fukushima der Fall ist. Sich über das Weltgeschehen informieren ist wichtig, aber Überinformation kann sowohl zu Hysterie, als auch zur Verwirrung führen. Nutzen Sie Medien deshalb selektiv.
  2. Lesen Sie unabhängige Quellen: Viele Zeitungen, Fernsehsender und Internetportale verarbeiten dpa-Meldungen, die sie oft eins zu eins übernehmen. Eine unabhängige Berichterstattung in der deutschen Medienlandschaft zu finden ist nicht einfach, aber nicht unmöglich. Beispielsweise gibt es gute Magazinsendungen in den öffentlich-rechtlichen Sendern, die ab und zu unabhängig berichten. Sie helfen Ihnen, eine unabhängige Meinung – weit weg von Hysterie und Übertreibung – zu bilden.
  3. Schauen Sie über den Tellerrand hinaus: Wenn Sie sich unabhängig informieren, viele Texte lesen, die nicht unbedingt dem „Mainstream“ entsprechen und sich eventuell mit der „Existenz des Menschen im Allgemeinen“ befassen, können Sie sich eine weitgreifende Meinung bilden, und sie werden über den Tellerrand hinaus schauen können. Dieses neue Wissen wird Ihnen neue Kräfte verleihen.
  4. Lassen Sie sich nicht durch Kritik und negative Meinung einschüchtern: Es gibt Menschen, die alles negativ sehen – sowohl das eigene Leben, als auch alles in Politik und Wirtschaft. Distanzieren Sie sich von ihnen, in dem Sie den Umgang mit ihnen einschränken. Ständig „negative Vibrations“ ausgesetzt zu sein, ist auf die Dauer nicht gut und schürt nur eigene Ängste.
  5. Setzen Sie sich realistische Ziele: Seien Sie mit Ihren Zielen realistisch. Manchmal laufen wir irgendwelchen „Hirngespinsten“ hinterher, die nichts mit der eigenen Realität zu tun haben bzw. deren Erfüllung uns nicht wirklich glücklich machen. Da wir sie noch nicht erreicht haben, fühlen wir uns unsicher. Wichtig ist, dass Sie alle Wünsche genauestens prüfen.
  6. Machen Sie sich klar, dass Sie in einem System der Abhängigkeiten leben: Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir nicht alleine auf dieser Erde leben, sondern dass wir in Abhängigkeit von Politik, Wirtschaft, ja unserer ganzen Umwelt, leben. Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen können unseren eigenen Wünsche und Vorstellungen, unsere eigene Realität torpedieren. Sie sollten lernen, dies zu akzeptieren.
  7. Realisieren Sie, dass viele Sicherheiten Pseudosicherheiten sind: Wie lange halten Ehen? Wie viele Jahre haben die meisten Menschen Festanstellungen inne? Mit all diesen Begriffen verbindet man langjährige Verbindungen, aber die Wirklichkeit kann oft ganz anders aussehen: Ehen werden heutzutage schneller geschieden als man denkt und eine Festanstellung ist keine jahrelange Garantie mehr. Vieles, was Sicherheit verspricht sind Pseudosicherheiten. Seien Sie sich dessen immer wieder bewusst.
  8. Ihre Sicherheit kann auch mit der Einschränkung Ihrer Grundrechte verbunden sein: Je mehr unsere Gesellschaft nach Sicherheiten schreit, desto größer ist die Gefahr, dass die Politik zunehmend unsere Grundrechte einschränkt, um Sicherheit zu garantieren. Ein gutes Beispiel diesbezüglich sind die Überwachungskameras, die zwar Sicherheit propagieren unser Leben aber einschränken, weil wir überall gesehen und inspiziert werden. Deswegen machen Sie sich klar, dass zu viele Sicherheiten nicht wirklich gut für das einzelne Leben sein müssen.
  9. Genießen Sie den Moment – vielleicht ist er in der Konstellation der letzte: Alles, was wir tun, muss immer einen Nutzen haben bzw. für Etwas gut sein und auf lange Sicht Sicherheiten garantieren – so jedenfalls sind viele von uns erzogen. Oft zermartern wir uns das Hirn und sinnieren über die Frage, wie alles kommen wird und im nächsten Augenblick ist doch wieder alles anders. Versuchen Sie, mit Ihren Gedanken im Hier und Jetzt zu sein und lassen sie diese nicht allzu sehr kreisen.

Carolin Fischer

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Inhaberin der Agentur Text & PR Fischer. Sie ist spezialisiert auf die Erstellung redaktioneller Inhalte sowie auf die Konzeption und Realisierung von PR-Strategien.

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