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Wie Sie durch das Bergwandern symbolisch Aufgaben bewältigen lernen

Machen  Sie zum Beispiel mit einer Wandergruppe eine Bergwanderung, und Sie lernen Dinge für das tägliche Leben. Onpulson hat Ihnen einige Erfahrungen zusammengefasst.

  1. Wählen Sie eine Wandergruppe, die ein gewisses Grad an Kondition hat: Wenn Sie Anfänger sind, werden Sie bald merken, dass eventuell der Rest der Gruppe schneller ist als Sie. Reihen Sie sich mit Ihrem Tempo in die Gruppe ein. Sie werden sehr schnell merken, wo Ihr Platz gemessen an Ihrer Kondition ist. Vergleiche wie: „Der ist schneller“ – sind dabei unangebracht. Im übertragenen Sinne bedeutet das, dass Sie sich beispielsweise an einem neuen Arbeitsplatz gemäß ihren Fähigkeiten und Talenten einordnen – mit Aussicht auf Steigerung.
  2. Beginnen Sie mit kleinen Wanderungen: Wählen Sie Wanderwege, bei denen sie nicht eine allzu große Höhenmeterzahl hinter sich bringen müssen. Seien Sie sich darüber bewusst, dass Sie erst Ihre Kondition und Ihre Muskeln trainieren müssen. Hier heißt es: Langsam anfangen. Im übertragenen Sinne bedeutet es, dass man bei neuen Aufgaben erst mit den leichteren einsteigt und sich langsam steigert.
  3. Schauen Sie weder zu viel den Berg hoch, noch den Berg herunter: Wenn Sie beim Wandern zu oft den Berg hochschauen, könnten Sie innerlich außer Atem kommen, weil Sie zu oft die Strecke anschauen, die noch vor Ihnen liegt. Wenn Sie zu viel den Berg nach unten schauen, könnte Ihnen aufgrund der Höhe schlecht werden. Die Umgebung anschauen, die Natur und den Augenblick genießen, ist allerdings erlaubt. Dies gilt auch im übertragenen Sinne: Schauen Sie bezüglich Ihrer Arbeit nicht zu viel nach vorne, frei nach dem Motto: „Oh, Gott, welch einen Berg ich noch zu erledigen habe“ noch zu sehr auf vergangenen Fehler. Gehen Sie bei Ihrem Arbeitspensum Schritt für Schritt vor. Und vielleicht können Sie dabei auch mal den Augenblick genießen, so wie Sie die Natur beim Wandern genießen sollten.
  4. Lassen Sie sich nicht entmutigen: Vermutlich denken Sie beim Anblick des Berges: „Oh, Gott, der ist so hoch……das schaffe ich nie“. Gehen Sie langsam Schritt für Schritt. Am Gipfel des Berges werden Sie dann erstaunt sein, dass Sie die Anhöhe doch erklimmt haben, obwohl Sie das zu Beginn kaum geglaubt haben. Genauso ist es mit Aufgaben: Oft fühlt man sich von der Fülle der Aufgaben erschlagen. Arbeiten Sie sich auch hier langsam durch den Berg an Arbeit hindurch. Am Ende ist man erstaunt, dass man die Aufgaben doch bewältigt hat und kann sich stolz auf die Schulter klopfen.
  5. Große Höhen begeht man in Schlangenlinien: Wenn Sie vor einem sehr steilen Berghang stehen, gehen Sie nicht direkt hoch, sondern in Schlangenlinien. Dies gilt auch bei großen Aufgaben. Gehen Sie langsam vor, holen Sie die nötigen Informationen ein oder recherchieren Sie im Vorfeld beispielsweise im Internet. Erst wer gut vorbereitet ist, kommt zum Ziel, das heiß auch hier: Nicht den direkten Weg wählen.
  6. Machen Sie Rast, aber nicht ständig kleine Pausen: In größeren Abständen ist es ratsam beim Bergwandern, Rast zu machen, um zu trinken oder etwas zu essen. Dennoch sollten sie sich angewöhnen, nicht ständig kleine Pausen einzulegen, weil sie sonst aus Ihrem Rhythmus kommen. Auch beim Arbeiten ist es wichtig, eine gewisse Gleichmäßigkeit aufzubringen und sich nicht ständig – zum Beispiel durch Bürogespräche – aus dem Arbeitstakt bringen zu lassen.
  7. Glauben Sie nicht an den Sisyphos-Mythos: Sie kennen den Mythos von Sisyphos? Der Held der griechischen Mythologie musste zur Strafe einen Felsblock einen Hang hoch schleppen. Kaum hatte er den Hang erreicht, fiel der Block auch schon wieder den Abhang hinunter, und Siysyphos musste erneut mit seiner Arbeit beginnen. Seien Sie sich darüber bewusst, dass, auch wenn es Ihnen so vorkommen sollte, Sie müssten immer wieder und wieder die selbe Arbeit verrichten, die Aufgaben dennoch unterschiedlich sind bzw. Sie jedes Mal mit einem erweiterten Horizont an die Aufgaben herangehen.
  8. Statten Sie sich mit einer guten Ausrüstung aus: Besorgen Sie sich gute Wanderschuhe, Regenausrüstung, einen Rucksack, eine Getränkeflasche und eventuell Stöcke. Erst wenn Sie ausreichend ausgerüstet sind, können Sie den Weg in die Berge wagen. Auch bei neuen Aufgaben gilt es, sich vorher gut vorzubereiten. Recherchieren Sie vorab über die neuen Themengebiete, die Sie erwarten oder reden Sie mit erfahrenen Kollegen darüber.
  9. Wählen Sie Verbündete: Schauen Sie sich in Ihrer Wandergruppe um. Wer hat ungefähr die gleiche Kondition wie sie und einen ähnlichen Wanderrythmus? Gehen Sie gemeinsam mit dieser Person des Weges. Ähnlich ist es auch mit Aufgaben. Mit Personen, die ähnliche Aufgaben wie Sie zu erledigen haben, können Sie Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig stärken.

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