Wirtschaft & Politik

Trichet sieht Handlungsbedarf der EZB

Trichet bekräftigte außerdem, dass die Krisenmaßnahmen der Notenbank deren unabhängige Zinspolitik nicht beeinträchtigen würden. Als hauptsächliche Gefahr für die Preisstabilität sah der EZB-Chef die hohen Energie- und Rohstoffpreise. „Wir müssen verhindern, dass sich der Preisanstieg bei Rohstoffen auf die langfristigen Inflationserwartungen auswirkt, was Zweitrundeneffekte bei Löhnen und Preisen nach sich ziehen könnte.“ Die Inflationsrate war im Euroraum im April bei 2,8 Prozent gelegen und damit deutlich über dem Ziel der EZB von knapp 2 Prozent. Auch die weiteren Inflationserwartungen haben jüngst angezogen.

(BörseGo)


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