Wirtschaft & Politik

GM erwägt Opel-Verkauf

Dabei beruft sich das Auto-Magazin auf nicht näher genannte Quellen in der Detroiter Konzernzentrale. Als mögliche Käufer des defizitären Unternehmens kämen den beiden Magazinen zufolge entweder Volkswagen oder chinesische Autobauer in Frage. Die Berichte seien „haltlos“, sagte Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke. So auch der Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Dennoch kritisierte Franz, dass Detroit kein eindeutiges Dementi äußere.

Bereits 2009 wagte GM einen Vorstoß und wollte Opel an den österreichisch-russischen Zulieferer Magna verkaufen. Doch der Deal platzte kurz vor Abschluss. Dies löste auch eine politische Krise aus. Landespolitiker wie Roland Koch, Kurt Beck und Jürgen Rüttgers nutzten die Opel-Krise, um sich zu profilieren. Selbst Angel Merkel, die damals noch die große Koalition anführte, sprach im Weißen Haus vor. Karl-Theodor zu Guttenberg schlug hingegen eine „geordnete Insolvenz“ vor.

(BörseGo)


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