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Über ein Drittel der Bürger sehen Notwendigkeit privater Krankenzusatzversicherungen

Vor sieben Jahren äußerten diese Befürchtung bereits 45 Prozent der Befragten. Somit ist dies ein deutlicher Anstieg in Bezug auf die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung als Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems. Heute sind lediglich 42 Prozent davon überzeugt, mit der gesetzlichen Krankenversicherung auch einen ausreichenden Versicherungsschutz zu besitzen. 2004 war immerhin noch eine Mehrheit von 56 Prozent mit der gesetzlichen Absicherung zufrieden. „Für die privaten Krankenversicherer bietet diese Ausgangssituation ein großes Potenzial“, so Manfred Kreileder, Prokurist und Leiter der Versicherungsmarktforschung bei TNS Infratest. 38 Prozent der deutschen Bevölkerung stimmen mittlerweile der Einschätzung zu, dass zukünftig die Eigenvorsorge zunehmen wird und nur eine private Krankenversicherung ausreichenden Krankenversicherungsschutz bieten kann.

Das Interesse an den Angeboten zur Ergänzung des gesetzlichen Krankenversicherungsschutzes ist groß. Zahnärztliche Zusatzversicherungen haben dabei das größte Potenzial. Etwa die Hälfte der Befragten zeigt Interesse an solchen Angeboten. Bei stationären Behandlungen stehen vor allem die Kostenübernahme bei ambulanten Behandlungen (46 Prozent), Krankenhausaufenthalt im Zwei-Bettzimmer (39 Prozent) und das Krankenhaustagegeld (34 Prozent) im Vordergrund des Interesses. „Eigenverantwortung und -initiative bei der Gesundheitsversorgung sind also gefragt und immer mehr Bundesbürger erkennen dies“, stellt Kreileder fest.


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