Wirtschaft & Politik

Sarkozy: 109 Mrd. EUR schweres Hilfspaket geschnürt

Das Paket wird durch die Euroländer, den Internationalen Währungsfonds (IWF) und den Privatsektor finanziert werden. Letzterer soll mit einem Betrag von 37,0 Milliarden Euro eingebunden werden. Der Privatsektor wird vorrangig niedrigere Zinsen und längere Kreditlaufzeiten akzeptieren. Griechenland wird damit deutlich entlastet. Die Zinsen für den Euro-Rettungsschirm EFSF werden bei neuen Hilfskrediten nur noch zwischen 3,5 und 4,0 Prozent liegen. Bisher betrug der Zinssatz 4,5 Prozent. Der EFSF werde zudem zu einem Europäischen Währungsfonds ausgebaut, so Sarkozy. Der EFSF soll auch auf dem Sekundärmarkt Staatsanleihen aufkaufen können, was bisher nur der Europäischen Zentralbank (EZB) gestattet ist.

(BörseGo)


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