Wirtschaft & Politik

Industrie in der Eurozone erhält weniger Aufträge

Überraschend deshalb, weil Ökonomen a priori einen Anstieg der Bestellungen von 0,6 Prozent prognostiziert hatten. Für den Mai meldete Eurostat noch ein Auftragsplus von 3,6 Prozent. Werden schwankungsanfällige Branchen wie der Schiffs- und Bootsbau, der Schienenfahrzeugbau sowie der Luft- und Raumfahrzeugbau aus der Berechnung herausgenommen, ergibt sich laut der Luxemburger Behörde ein Anstieg um 3,0 Prozent. In Dänemark verzeichnete Eurostat die höchsten Zuwächse mit einem Plus von 19,2 Prozent. Sodann folgen Lettland (+15,7%) und Frankreich (+13,8%). Die stärksten Rückgänge wurden in Schweden (-10,5%), Estland (-9,8%) und Ungarn (-9,7%) verzeichnet. Auf Jahressicht stieg der Index der Auftragseingänge in der Industrie im Juni 2011 im Euroraum hingegen um 11,1 Prozent. Hier lag die Marktprognose bei einem Zuwachs von 12,2, Prozent. Im Vormonat stiegen die Aufträge im Jahresvergleich um revidiert 13,8 Prozent.

(BörseGo)


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