Wirtschaft & Politik

Wird der Euro-Rettungsschirm aufgestockt?

Der Restrukturierungsplan, der innerhalb von fünf oder sechs Wochen vereinbart werden könnte, sehe auch einen Schuldenschnitt für Griechenland um 50 Prozent vor. Außerdem sollen die großen Banken der Eurozone unterstützt werden, heißt es in dem Bericht. Neben dem Rettungsfonds EFSF soll auch die EZB zu den Rettungsbemühungen beitragen. Angeblich wurde die Erweiterung bereits auf dem IWF-Jahrestreffen am vergangenen Wochenende in den Grundzügen vereinbart.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wies am Montagabend Spekulationen zurück, wonach der Euro-Rettungsschirm EFSF über das im Juli auf europäischer Ebene beschlossene Maß weiter aufgestockt werden soll. Man habe „nicht die Absicht, ihn aufzustocken“, sagte Schäuble zum Nachrichtensender n-tv. Am Donnerstag stimmt der Bundestag erst über die bereits vereinbarte Rettungsschirm-Erweiterung ab. Neben einer Kompetenzerweiterung soll der EFSF auch so vergrößert werden, so dass er tatsächlich die ursprünglich geplanten 440 Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung stellen kann. Am Dienstag wurden die Berichte, wonach eine Ausweitung des Euro-Rettungsschirms auf zwei Billionen Euro geplant sei, auch von der spanischen Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado dementiert.

(BörseGo)


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