E-Business

Zentraleuropäischer B2C E-Commerce-Markt im Aufwind

Diese Ergebnisse präsentierte das Hamburger Marktforschungsunternehmen yStats.com in seinem neuesten Bericht „Central Europe B2C E-Commerce Report 2011“. Deutschland weist die größte Online-Bevölkerung in der EU auf: Ende 2010 waren bereits mehr als 50 Millionen Deutsche online. Infolgedessen stieg auch die Zahl der Onlinekäufer weiter: Im Jahr 2010 bestellten fast 60 % der deutschen Bevölkerung Waren oder Dienstleistungen für den privaten Gebrauch online – im Vergleich zu einem EU-Durchschnitt von 40 %. Prognosen gehen von einem zweistelligen Wachstum der B2C E-Commerce-Umsätze von 2010 auf 2011 aus, nachdem diese bereits von 2009 auf 2010 stark stiegen. Nach dem „Central Europe B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com war im Jahr 2010 „Bekleidung und Sportartikel“ die beliebteste Kategorie bei deutschen Online-Käufern – gefolgt von den Kategorien „Bücher, Zeitschriften, E-Learning-Material“, „Filme/Musik“ sowie „Haushaltswaren“. Die OTTO-Gruppe (inkl. Ihrer Tochterunternehmen) ist der führende Wettbewerber in Bezug auf B2C E-Commerce-Umsätze in Deutschland, gefolgt von Amazon. Auch Shopping-Clubs gewinnen zunehmend an Popularität, führend sind hier Brands4friends.de, Limango.de und Zalando-lounge.de. Zudem interessieren sich immer mehr Deutsche für das Group-Shopping. In diesem Bereich zählen Groupon.de, DailyDeal.de und CooleDeals.de 2011 zu den erfolgreichsten Anbietern.

Mobiles Internet als neuer Trend in Österreich

Im ersten Quartal 2011 nutzten fast 80 % der österreichischen Bevölkerung das Internet. Mehr als 60 % der Internetuser suchten dabei online nach Anbietern von Gütern und Dienstleistungen. Zudem kauften mehr als 40 % der österreichischen Bevölkerung im Jahr 2010 online ein. Die Zahl derjenigen, die das Internet über ihr Handy nutzten, lag nach dem „Central Europe B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com im Jahr 2010 bei mehr als 10 % – über dem EU-Durchschnitt von 7 %. Der Umsatz im B2C E-Commerce lag 2011 bei 6,4 % des gesamten Einzelhandelsumsatzes. Am beliebtesten waren dabei „Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, E-Learning-Material“, gefolgt von der Kategorie „Bekleidung, Sportausrüstung“. Zu den führenden B2C E-Commerce-Unternehmen zählen der OTTO-Versand Österreich und Neckermann. Auch Shopping-Clubs gewinnen an Popularität: der französische Shopping-Club vente-privee.com trat 2010 erfolgreich in den österreichischen Markt ein.

Beachtliche Umsatzerhöhung im schweizerischen B2C E-Commerce

Im Jahr 2010 konnte auf dem schweizerischen Online-Markt eine starke Steigerung des Umsatzes beobachtet werden. Bereits 55 % der User griffen auf das Internet zu, um etwas zu kaufen oder zu bestellen. Bemerkenswert ist insbesondere, dass 50 % der User E-Banking-Vorgänge durchführen wollten, während nur 16 % Online-Games spielen und Computerspiele herunterladen wollten.

Die B2C E-Commerce-Umsätze in der Schweiz stiegen 2010 um mehr als 50 % gegenüber 2009. Die Hälfte der Online-Shopper plante, Bücher zu kaufen – gefolgt von den Kategorien „Flugtickets“ und „Bekleidung“. Die Zahl der Internetuser erreichte nach dem „Central Europe B2C E-Commerce Report 2011“ von yStats.com im Jahr 2010 mehr als 5 Millionen, also ca. 80 % der Gesamtbevölkerung. Fast 50 % der Schweizer kauften online ein – ein beachtlicher Anstieg gegenüber 37 % im Jahr 2008.

In Bezug auf Unique Visitors war der Generalist Amazon im Juni 2010 das führende B2C E-Commerce-Unternehmen – gefolgt von dem Kleidungseinzelhändler La Redoute, dem Online-Medien-Händler Weltbild, dem Consumer-Electronics-Onlinestore Brack und dem Online-Buchladen Exlibris. Bei den Group-Shopping-Sites war im Juni 2011 DeinDeal in Bezug auf Unique Visitors führend, während Groupon und DailyDeal die Plätze zwei und drei belegten.


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