Wirtschaft & Politik

Griechenland bekommt nächste Tranche vom EFSF

Athen habe „alle Bedingungen erfüllt“, sagte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden. Von der Tranche stammen 5,8 Milliarden aus dem EFSF und die restlichen 2,2 Milliarden kommen vom IWF. Ohne diese Mittel wäre Griechenland innerhalb der kommenden Wochen Pleite gewesen. Gleichzeitig wird das Land erneut von massiven Streiks heimgesucht. Die Arbeitskämpfe sollen am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichen, denn dann wollen die Beamten ihre Arbeit weitreichend niederlegen. Betroffen sein werden davon Gerichte, Ministerien, Schulden, der Fährbetrieb, Busse und Bahnen. Bereits am heutigen Mittwoch streiken viele Bereiche der Privatwirtschaft. So gibt es heute beispielsweise keine Nachrichtensendungen im Radio und Fernsehen. Am Nachmittag entscheiden die Fluglotsen darüber, ob sie auch streiken wollen. Die Streiks richten sich gegen die massiven Gehaltskürzungen und Entlassungen. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit schon bei über 18 Prozent.

(BörseGo)


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