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Frauen stehen auf Weißkittel – Männer bevorzugen Robenträgerinnen

Diese wurde von der wissenschaftlichen Abteilung von PARSHIP gemeinsam mit der Universität Bremen im Herbst dieses Jahres durchgeführt hat. Die Untersuchung sollte empirische Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Auswirkung der angegebene Beruf auf die Attraktivität eines Singles bei der Online-Partnersuche hat.

Akademische Berufe steigern die persönliche Anziehungskraft

Auch Tätigkeiten, die als besonders verantwortungsvoll gelten, steigern die Attraktivität des Berufsträgers. „Die Partnersuchenden scheinen durch den Beruf eines potenziellen Partners automatisch auf verschiedene andere sozioökonomische Aspekte zu schließen, die die Partnerwahl beeinflussen“, so Professor Uwe Engel vom Institut für empirische und angewandte Soziologie an der Universität Bremen. „Sicherlich spielt hier der antizipierte Verdienst eine entscheidende Rolle. Aber auch das Bildungsniveau und das gesellschaftliche Ansehen sind wesentlich und steigern das Interesse am jeweiligen Berufsträger.“

Auffällig ist, dass es gerade bei den attraktivsten Frauenberufen eine Reihe nicht-akademischer Berufe in die Top-10 schaffen, wie zum Beispiel Flugbegleiterin, Fremdsprachenkorrespondentin oder Mediengestalterin. „Männer interessieren sich sehr für beruflich erfolgreiche Frauen – besonders, wenn der Beruf gesellschaftliches Ansehen genießt. Darüber hinaus wirken auf sie insbesondere jene Tätigkeiten attraktiv, die ein sehr feminines Image haben“, so Professor Engel. „Betrachtet man das obere Drittel der begehrtesten Berufe insgesamt, zeigt sich zudem, dass Berufe, die kreatives Talent signalisieren, für viele Partnersuchende das Interesse am jeweiligen Berufsträger steigern.“

Diese Berufe stehen bei Partnersuchenden hoch im Kurs

Mit Blick auf die Single-Frauen haben Juristinnen die besten Karten bei der Partnersuche – dicht gefolgt von Flugbegleiterinnen. Ebenfalls in die Top-10 der beliebtesten Frauenberufe schaffen es Ärztinnen, Architektinnen und Ingenieurinnen. Der begehrteste Männerberuf ist Arzt. Danach folgen Architekt und Psychologe / Therapeut. „Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen: Bestimmte Berufsbezeichnungen verbessern die Chancen bei der Partnersuche. Sie machen den Berufsträger interessanter“, erklärt Christiane Schnabel, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung von PARSHIP.


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