E-Business

Die größten Social Media-Muffel kommen aus Mecklenburg-Vorpommern

Das ist das Ergebnis der Studie „Social Media-Atlas 2011“ von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

14- bis 29-Jährige besonders Social Media-affin

Insgesamt sind 64 Prozent der Internetnutzer in Deutschland mittlerweile in Social Media-Netzen wie Facebook, Xing, StudiVZ oder Twitter unterwegs. Die Großstädte Hamburg und Berlin landen im Bundesländer-Ranking nur im Mittelfeld. Abgesehen von der geografischen Verteilung zeigen sich auch deutliche Nutzungsunterschiede zwischen den Altersgruppen. Aufgeschlüsselt nach Alter erweisen sich die 14- bis 29-Jährigen als die mit Abstand aktivsten Nutzer (86 Prozent). Bei den Geschlechtern bestehen ebenfalls Unterschiede: So sind Frauen deutlich Social Media-affiner als Männer.

Anteil Social-Media-Nutzer

  1. Rheinland-Pfalz 73%
  2. Baden-Württemberg 70%
  3. Saarland 70%
  4. Niedersachsen 69%
  5. Nordrhein-Westfalen 66%
  6. Sachsen-Anhalt 66%
  7. Hessen 65%
  8. Bayern 65%
  9. Hamburg 63%
  10. Berlin 62%
  11. Bremen 59%
  12. Thüringen 58%
  13. Schleswig-Holstein 54%
  14. Brandenburg 54%
  15. Sachsen 53%
  16. Mecklenburg-Vorpommern 52%

Fast drei Viertel der Onliner aus Rheinland-Pfalz nutzen Social Media.

Viel Vertrauen in private Kontakte

Danach gefragt, wie viel Vertrauen die Deutschen Social Media-Nachrichten schenken, schneiden ihre privaten Kontakte besonders gut ab. Die Mehrheit (67 Prozent) äußert großes Vertrauen in Informationen, die von den persönlichen Kontakten stammen. Bei knapp jedem vierten Social Media-Nutzer (24 Prozent) hat eine Empfehlung aus dem privaten Netzwerk sogar schon mal zu dem Kauf eines Produkts geführt. Bei den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar knapp jeder Dritte.

YouTube in der Nutzergunst vorn

Unter den sieben am häufigsten genutzten Social Media-Kanälen sorgt vor allem YouTube für Zufriedenheit. Drei von vier Befragten (76 Prozent) bewerten das Video-Portal in Schulnoten mit mindestens „gut“. Dahinter folgt das Social Network Facebook (69 Prozent). Xing landet auf dem dritten Platz. 57 Prozent der Befragten stufen das Karrierenetzwerk als „gut“ oder „sehr gut“ ein. Danach gefragt, welche Kriterien bei der Bewertung von Social Media-Angeboten überhaupt ausschlaggebend sind, stehen Datenschutz und Privatsphäre für die Nutzer an erster Stelle. 78 Prozent der Befragten erachten diesen Punkt als sehr wichtig. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Übersichtlichkeit der Seite sowie die Zuverlässigkeit der Server (jeweils 56 Prozent).Eine Verknüpfung mit anderen Social Media-Diensten halten dagegen die Wenigsten für erforderlich (elf Prozent).

Ranking Social-Media-Kanal: Anteil „gut“ oder „sehr gut“

  1. YouTube 76%
  2. Facebook 69%
  3. Xing 57%
  4. MyVideo 54%
  5. Twitter 52%
  6. Wer-kennt-wen 50%
  7. StayFriends 44%

YouTube liegt unter den Top 7 Social Media-Angeboten vorn.

Social-Media-Verweigerer: Einfach kein Interesse

Bei der Analyse der Nichtnutzer von Social Media-Angeboten zeigt sich: Sieben Prozent der befragten Internetnutzer haben bisher zwar noch keine interaktiven Online-Dienste ausprobiert, wollen das aber in Zukunft tun. Weitere 29 Prozent erteilen Social Media eine grundsätzliche Absage. Sie besuchen derzeit keine der Plattformen und haben es auch nicht vor. Die Gründe: Sechs von zehn Social Media-Verweigerern interessieren sich generell nicht für das Thema. Darüber hinaus haben immerhin knapp 40 Prozent Angst um ihre Daten.


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