Karriere

Wie Sie den richtigen Job finden

  1. Entwickeln Sie ein genaues Profil über sich: Wenn Sie sich einen Coach sparen wollen, können Sie zunächst für sich selbst ein klares Profil entwickeln. Dabei sollten folgende Fragen beantwortet werden: a) Welche Branche passt zu meinen Neigungen und Talenten? b) Soll es eine konkrete Abteilung sein, oder können es auch Abteilungen sein, die übergreifend arbeiten, wie beispielsweise Marketing/PR-Abteilung? c) Welchen Anfahrtsweg nehme ich in Kauf? d) Welche meiner konkreten Fähigkeiten möchte ich einbringen, das heißt, was möchte ich auf alle Fälle mit einbringen und wo könnte ich Abstriche machen?
  2. Legen Sie eine genaue Zeit für Bewerbungen fest: Egal, ob Sie gerade arbeitslos sind und sich bewerben oder dies aus einer Anstellung heraus tun, legen Sie die Zeit fest, die Sie für das Bewerben reservieren. Wenn Sie den ganzen Tag zur Verfügung haben, legen Sie fest, dass Sie beispielsweise von 14-16 Uhr am Thema Bewerbung arbeiten. Beginnen Sie mit der Recherche in Stellenbörsen und schreiben und verschicken Sie danach die Bewerbungen. Müssen Sie tagsüber arbeiten, können Sie sich abends eine Stunde Zeit nehmen, um nach Stellen zu recherchieren und am Wochenende – beispielsweise samstags für zwei Stunden – Bewerbungen schreiben und verschicken.
  3. Schlafen Sie ruhig noch eine Nacht darüber: Ratsam ist, wenn Sie eine ansprechende Stellenanzeige gefunden haben, zunächst das Bewerbungsschreiben zu formulieren. Lassen Sie es dann aber noch eine Nacht liegen und überarbeiten sie es ruhig noch mal am nächsten Tag – eventuell mit neuen Ideen.
  4. Lesen Sie sich die Stellenanzeige genau durch: Viele Firmen entwerfen bereits in Ihrer Stellenausschreibung ein ganz konkretes Bild von der Firma und Ihrem Wunschkandidaten. Deswegen ist es wichtig, dass Sie die Ausschreibung genau durchlesen, um sich vorher schon ein ganz konkretes Bild von dem Job machen zu können. Geben Sie in Ihrem Schreiben möglichst viele der Fähigkeiten an, die in der Stellenausschreibung gefragt sind. Bitte hierbei auch einige Soft Skills erwähnen, nach denen der potentielle neue Arbeitgeber meist auch fragt. Oft sind das solche wie Eigenmotivation oder ergebnisorientiertes Arbeiten.
  5. Schicken Sie alles Erwünschte mit: Wird bereits in der Stellenausschreibung Ihr mögliches Eintrittsdatum, Gehaltswunsch und Arbeitsproben erfragt, senden Sie alle diese Dinge mit. Damit ersparen Sie dem neuen Arbeitgeber unnötige Rückfragen und stellen sich bereits als gewissenhaft dar.
  6. Bereiten Sie sich bei einem Bewerbungsgespräch ausreichend vor: Kommt es zu einem Bewerbungsgespräch, sollten Sie sich ausreichend vorbereiten. Recherchieren Sie auf der Internetplattformen Ihres neuen Unternehmens. Googlen Sie nach Ihren Gesprächspartnern und schauen Sie bereits nach ihren Fotos im Internet, damit Sie nicht völlig überrascht sind, wenn Sie beispielsweise Ihrem neuen, möglichen Chef gegenüber sitzen.
  7. Legen Sie sich für das Gespräch Antworten parat: Jedes Bewerbungsgespräch verläuft anders. Manche Firmen sind extrem gründlich und stellen die ganze Bandbreite an möglichen Bewerbungsfragen, andere sind da etwas weniger akribisch. Legen Sie sich trotzdem Antworten für die klassischen Bewerbungsfragen parat – wenn Sie sie nicht dieses Mal benötigen, dann ein anderes Mal. Dazu zählt die Beantwortung der Frage nach „Stärken und Schwächen“, „Erwartungen an die neue Firma und den neuen Chef“ und „Warum Sie sich überhaupt auf die Stelle bewerben“.
  8. Verlassen Sie sich beim Gespräch auf Ihr Bauchgefühl: Meist sind es die ersten Sekunden, die entscheiden, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht . Das passiert oft kurz nachdem wir einen Raum betreten haben. Wenn Sie nach einem Gespräch das Gefühl haben, „Achtung, da stimmt was nicht“, verlassen Sie sich auf das Alarmsignal. Wie so oft wird dieses schlechte Bauchgefühl später nämlich dann bestätigt wird. Deswegen: Finger weglassen vom Job, wenn Ihr Bauchgefühl nein sagt und die Chemie zwischen Ihnen und dem neuen Chef nicht stimmt. Sagt Ihr Bauchgefühl allerdings ja und Sie haben dennoch Zweifel, sollten Sie zugreifen. Denn: Zweifeln ist absolut menschlich und natürlich.
  9. Analysieren Sie dennoch den Inhalt des Gespräches: Jedes Gespräch macht uns klüger. Gehen Sie später im Geiste erneut das Gespräch durch und Ihnen werden Ihre Schwachstellen mit Sicherheit auffallen. Analysieren Sie diese genau und legen Sie sich für das nächste Mal passendere Antworten zurecht.
  10. Freuen Sie sich auf jedes Gespräch: Jedes Bewerbungsgespräch bietet Ihnen die Möglichkeit, ein neues Unternehmen und neue Leute kennenzulernen. Freuen Sie sich auf diese Chance und machen Sie sich eins auf alle Fälle klar: Ihr Typ ist gefragt – sonst wären Sie nicht eingeladen worden.

Carolin Fischer

Über den Autor Carolin Fischer

Carolin Fischer ist Inhaberin der Agentur Text & PR Fischer. Sie ist spezialisiert auf die Erstellung redaktioneller Inhalte sowie auf die Konzeption und Realisierung von PR-Strategien.

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