Personal

Betriebliche Weiterbildung wirkt gegen Fachkräftemangel vor

Dies ergab eine aktuelle Weiterbildungsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Die Mitarbeiter haben diese Chance auch intensiv genutzt: Im Schnitt nahm jeder Beschäftigten gut 29 Stunden an Seminaren und Informationsveranstaltungen teil – im Jahr 2007, zum Zeitpunkt der vorherigen IW-Befragung, waren es erst knapp 22 Stunden.

Damit hat sich die Weiterbildung innerhalb von drei Jahren deutlich intensiviert. Das liegt größtenteils an den Mitarbeitern. Sie haben die durch Kurzarbeit und Überstundenabbau in der Krise frei gewordene Zeit vermehrt genutzt, um zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Im Jahr 2010 bildete sich jeder Beschäftigte durchschnittlich zehn Stunden in der Freizeit weiter – fast ein Drittel der insgesamt in Workshops und Veranstaltungen verbrachten Zeit. Im Vergleich zu 2007 hat sich damit der Freizeitaufwand mehr als verdoppelt. Aber auch der Stundenumfang für Weiterbildung während der Arbeitszeit ist gestiegen – um 14 Prozent.


0Kommentare

Es wurde bisher noch kein Kommentar verfasst. Starten Sie die Diskussion!