Personal

Über die Hälfte der Deutschen klagen über zu viel Stress am Arbeitsplatz

Das sind die zentralen Ergebnisse der bundesweiten Repräsentativbefragung der DGB-Index Gute Arbeit GmbH unter 6.083 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zum Thema Arbeitshetze und Arbeitsintensivierung. Die Angaben der Beschäftigten zeigen auch, in welchem Ausmaß die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen: Gut ein Viertel (27 Prozent) der Beschäftigten muss sehr häufig oder oft auch in der Freizeit für die Arbeit erreichbar sein. Jeder Siebte (15 Prozent) arbeitet sogar sehr häufig oder oft unbezahlt in seiner Freizeit. Unter diesen Umständen ist es nicht verwunderlich, dass mehr als ein Drittel (37 Prozent) auch zu Hause an Schwierigkeiten bei der Arbeit denken muss. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geben an, dass sie im letzten Jahr mindestens zweimal zur Arbeit gegangen sind, obwohl sie sich „richtig krank“ gefühlt haben. Unter den Beschäftigten, die sehr häufig gehetzt arbeiten müssen, liegt der Anteil sogar bei 70 Prozent.


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