Wirtschaft & Politik

Weltweite Lebenshaltungskosten steigen – vor allem in chinesischen Standorten

„Die Teuerungsrate für Waren und Dienstleitungen in Peking und Shanghai hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Hinzu kommt ein im Vergleich zu anderen großen Währungen sehr starker Renminbi, von dem alle Standorte in China betroffen sind. Das macht das Leben dort für ausländische Geschäftsleute überaus kostspielig“, erklärt Mira Pathak, Business Development bei ECA International. „In den letzten Jahren sind die Kosten für Unternehmen für eine Entsendung von Mitarbeitern nach China gewaltig gestiegen.“

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland

Im Jahresvergleich sind alle untersuchten Städte in Deutschland für ausländische Geschäftsleute günstiger geworden. Auf Berlin folgt München (68. Platz). Dahinter liegen Stuttgart (80.), Frankfurt (88.), Düsseldorf (90.), Bonn und Köln (beide 96.). Auch Hamburg (99.) ist eine der hundert teuersten Städte. „Für viele Expatriates sind alle deutschen Städte in unserem Ranking gefallen, das bedeutet aber leider nicht, dass die Preise für deutsche Verbraucher auch gefallen sind. Im Gegenteil: Waren und Dienstleistungen sind drei Prozent teurer geworden. Abgerutscht sind die deutschen Städte im Ranking in erster Linie wegen des verhältnismäßig schwachen Euro“, sagt Pathak.

Lebenshaltungskosten weltweit

Innerhalb Europas liegt Oslo vor Stavanger (weltweit auf Platz 5) auf Platz eins, es folgen Genf (7.), Zürich (9.), Bern (10.) und Basel (11.). Für fast alle europäischen Städte ging es im weltweiten Ranking im Jahresvergleich abwärts. Teuerste Stadt Asiens und weltweit ist Tokio. Nagoya (3.), Yokohama (6.) und Kobe (8.) folgen vor Peking (20.) und Schanghai (26.). In Nordamerika erwarten Expatriates die höchsten Lebenshaltungskosten in Ottawa (39.) und Manhattan (40.) in New York. In Südamerika hält Caracas die Spitzenposition (12.). Alle untersuchten australischen Standorte gehören zu den 25 teuersten Städten weltweit. Sydney (16.) hat die höchsten Lebenshaltungskosten. Das neuseeländische Auckland kletterte von Rang 82 auf Platz 38. Das angolanische Luanda (4.) bleibt weiterhin kostspieligstes Pflaster in Afrika, vor Brazzaville (27.) in der Republik Kongo. Im Nahen Osten ist ein Arbeitsaufenthalt in Tel Aviv (33.) am teuersten. Dubai liegt im globalen Vergleich lediglich auf Platz 187.


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