Unternehmensführung

Open Data ist entscheidender Faktor für Innovationen und Wachstum

Das ergibt die europaweite qualitative Untersuchung „Beyond Efficiency: Public Administration Transformation“ der Steria Gruppe, für die hochrangige Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung befragt wurden. EU-weit herrscht die Einsicht in den Verwaltungen, dass geteiltes Wissen sehr gut geeignet ist, um neue wirtschaftliche Impulse zu erzeugen. Der Abbau von „Information Hiding“ ist ein Weg, der sich immer mehr durchsetzt. Data-Sharing hilft Unternehmen, unkompliziert auf wichtige Standortfakten zuzugreifen und ihre Investitionen genauer zu planen. Dazu gehören beispielsweise Demografie-Statistiken und Wetterdaten ebenso wie Fakten über die Verwendung der Steuergelder für neue Infrastruktur-Projekte. Die Verknüpfung dieser Informationen mit unternehmenseigenen Daten birgt ein großes Potenzial für Unternehmen. Sie fördern Innovationen und Investitionen in neue Dienstleistungen. Gleichzeitig helfen sie, Fehlplanungen zu vermeiden und Risiken besser einzuschätzen.

Die einzelnen Länder gehen das Thema Open Data auf unterschiedliche Art an: Die Europäische Kommission hat 2011 eine Open-Data-Strategie herausgebracht. Für 2013 ist ein paneuropäisches Portal geplant. Bis 2020 soll eine EU-weite Open-Data-Infrastruktur entstehen. Viele lokale Aktivitäten greifen die Portal-Idee auf und setzen eigene Projekte um. Beispiele sind in Deutschland Open Data Berlin (http://daten.berlin.de/), in Belgien http://psi.belgium.be und in Spanien http://datos.gob.es.


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