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Gütesiegel "Made in Germany" nach wie vor im Trend

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG. Der hohe Stellenwert von „Made in Germany“ beeinflusst dabei auch die Kaufentscheidungen: So bevorzugt die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) bewusst Waren und Dienstleistungen „Made in Germany“. Interessant dabei: Der Preis ist nicht das wichtigste Kaufkriterium. Lediglich 26 Prozent geben an, dass der Preis eine größere Rolle spielt als das Herstellungsland. Entsprechend zahlt die Mehrheit (54 Prozent) gerne auch mal mehr für ein Produkt „Made in Germany“.

„Die ‚Geiz ist geil‘-Mentalität hat sich erfreulicherweise beim Großteil der deutschen Verbraucher nicht durchgesetzt“, sagt DGQ-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kaerkes. „Kunden verlangen nach Qualität. Das müssen Unternehmen ernst nehmen“.

Weltmarke „Made in Germany“

Das Gütesiegel genießt weltweit ein hohes Ansehen. Diese Aussage bestätigen rund 80 Prozent der Befragten. Auffällig dabei: Rund 70 Prozent sind sogar der Ansicht, dass „Made in Germany“ im Ausland noch positiver wahrgenommen wird als in Deutschland selbst. Gerade mal 8 Prozent glauben nicht an die hohe Bedeutung des Labels im Ausland.

Skeptische Prognosen für Zukunft von „Made in Germany“

Mehr als die Hälfte der Deutschen (66 Prozent) glaubt, dass das Ansehen des Gütesiegels auch in Zukunft hoch sein wird – allerdings ist ein Negativ-Trend abzulesen: Während noch im Jahr 2009 (DGQ Excellence Barometer 2009) knapp 40 Prozent angaben, dass der Stellenwert von „Made in Germany“ steigt, teilen aktuell nur noch etwa 30 Prozent diese Einschätzung. Ein Drittel ist sogar der Meinung, dass der Stellenwert des Labels gesunken ist.


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