Marketing & VertriebGroßzügige Bescherung zu Weihnachten

Durchschnittlich sind pro Person 285 Euro für Präsente geplant und damit neun Prozent mehr als im Vorjahr. Laut einer aktuellen GfK-Studie kann der Handel mit einem Umsatzvolumen von 14,9 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke rechnen, ein Plus von ebenfalls knapp neun Prozent. Das Internet als Bestellplattform gewinnt weiter an Bedeutung, speziell in den Bereichen Foto, Software, Haushaltsgeräte und Sportartikel.

Die Weihnachtsgeschenke werden in diesem Jahr üppiger ausfallen. Rund 285 Euro und damit 24 Euro mehr als im vergangenen Jahr will jeder Deutsche durchschnittlich dafür verwenden, seinen Lieben eine Freude zu bereiten. Zudem wird auch wieder viel Bargeld verschenkt, das in den Tagen nach dem Fest zu einem Großteil in die Kassen der Händler fließen dürfte. Insgesamt werden die Bargeschenke ein Volumen von etwa 3,4 Milliarden Euro umfassen – ein Plus von 6,3 Prozent.

Das Weihnachtsbudget zeigt erwartungsgemäß deutliche Unterschiede je nach Alter und Einkommen. Während junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren durchschnittlich 136 Euro für Geschenke einplanen, steigt die Summe mit zunehmendem Alter bis auf 349 Euro bei den über 55-Jährigen. Über alle Einkommensstufen hinweg wollen die Deutschen in diesem Jahr mehr Geld für Geschenke ausgeben. Den stärksten Anstieg verzeichnen die Verbraucher mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro. Sie beabsichtigen, im Schnitt 197 Euro in Geschenke zu investieren. Das sind 35 Euro mehr als im letzten Jahr. Lediglich die nächste Einkommensklasse bis 2.500 Euro will mit 258 Euro im Durchschnitt nur 1 Euro mehr ausgeben. Personen mit einem höheren Einkommen planen, ihre Ausgaben für Weihnachtsgeschenke um 29 Euro beziehungsweise 24 Euro zu steigern. Gaben die Ostdeutschen im letzten Jahr noch 20 Euro weniger aus als die Westdeutschen, wollen sie in diesem Jahr mit durchschnittlich 286 Euro sogar 2 Euro mehr in Geschenke investieren.

Bücher, Spielwaren und Kleidung sind beliebteste Geschenke zu Weihnachten

Auch in diesem Jahr werden Christkind und Weihnachtsmann am häufigsten Bücher verteilen. Rund 44 Prozent der Deutschen möchten zum Fest Lesestoff verschenken. Das sind 7 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Durchschnittlich werden sie dafür 41 Euro und damit 2 Euro mehr ausgeben. Laut Berechnungen der GfK entspricht dies einem Umsatzvolumen von 1,14 Millionen Euro. Bücher zu verschenken, ist in allen Altersklassen beliebt, Frauen greifen allerdings häufiger zum Buch als Männer.

Auf dem zweiten Platz liegen Spielwaren, die von 36 Prozent der Deutschen verschenkt werden. Vor allem die 25- bis 34-Jährigen treffen diese Wahl. Fast zwei Drittel dieser Gruppe wird zu Weihnachten Spielzeug unter den Baum legen. Die durchschnittlichen Ausgaben belaufen sich dabei auf 77 Euro und damit auf 2 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das bedeutet ein Umsatzpotenzial von rund 1,75 Milliarden Euro. Die Händler können daher mit einem Zuwachs von rund 80 Millionen Euro im Vergleich zum letzten Jahr rechnen.

Den dritten Rang der meist gekauften Geschenke belegen Kleidung und Accessoires. Bei einem Drittel der Deutschen stehen sie auf der Einkaufsliste. Der Handel kann hier mit einem Volumen von rund 1,95 Milliarden Euro rechnen. Das sind etwa 220 Millionen Euro mehr als im letzen Jahr.Im Durchschnitt werden 92 Euro für Kleidung und Accessoires eingeplant . Im vergangenen Jahr waren es 75 Euro. Dabei zeigt sich, dass Kleidung und Accessoires von allen Bevölkerungsgruppen gern verschenkt wird.


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