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Professionelle Stakeholderanalyse - Onpulson

Management & StrategieProfessionelle Stakeholderanalyse

Daher rate ich vor Beginn der „eigentlichen“ Arbeit zu einer ausführlichen Analyse des Umfeldes, der Interessenten und Beteiligten (=Stakeholder) um so die Betroffenen bereits in der Planung zu Beteiligten zu machen. Diese Diagnose der Ausgangssituation und Machbarkeit lässt Sie Risiken rasch und im Voraus erkennen und geeignete Strategien entwickeln.

Da ist z.B. die Führungskraft, deren Mitarbeiter Sie in Ihrem Projekt einbinden wollen und die bereits im Führungskreis verlautbart, dass sie noch drei offene Positionen in der Abteilung zu besetzen hat. Da macht es doch Sinn, vor Projektbeginn ein Gespräch zu führen, um die Ressourcenfrage zu klären. Bieten Sie doch an, dass Ihr strategisches Projekt Bestandteil der Stellenausschreibung wird und so die Position attraktiv und schneller zu besetzen wird.

Oder der Kollege, der bis vor 4 Monaten mit der gleichen Aufgabe betraut war und nun eine neue Position im Haus übernommen hat. Beendet hat er das Projekt nicht, auch die Geschäftsführung äußert sich nicht gerade lobend über ihn. Um gar nicht erst einen Ansatzpunkt für die Abarbeitung möglicher Frustrationen zu bieten, sorgen Sie bei der Kommunikation der Ergebnisse dafür, dass Ihr Vorgänger und seine Ergebnisse lobend erwähnt werden. … und das lassen Sie den Kollegen natürlich vorher wissen, damit er Ihnen auch alle erforderlichen Informationen bereits in Ihrer Planungsphase gibt.

Nur zwei Beispiele, wie vorausschauende Kommunikation und frühzeitige Einbindung zu besserer Zielerreichung und angenehmerer Arbeit führen wird, wenn Sie den ersten Schritt in eine win-to-win Position machen.

Quelle: Olaf Hinz – Professionelle Stakeholderanalyse, HRD-Hamburg, 03.06.2005

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