Bislang war nur ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet worden.
Für die Eurozone wurde die Wachstumsprognose 2010 um 0,8 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent angehoben. Die Wirtschaft der 27 EU-Mitgliedsstaaten soll um 1,8 Prozent wachsen, nachdem im Frühjahr nur ein Plus von 1,0 Prozent prognostiziert worden war.
Der Aufschwung falle deutlicher aus als im Frühjahr erwartet, sagte EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn. Allerdings stelle eine mögliche Abschwächung der Weltkonjunktur ein Risiko besonders für die Exportnachfrage dar. Weitere Risiken könnten von den Finanzmärkten ausgehen.
Mit dem erwarteten BIP-Anstieg von 3,4 Prozent übertrifft Deutschland deutlich die anderen großen Volkswirtschaften in Europa. Für Frankreich wird von der EU-Kommission ein Plus von 1,6 Prozent, für Großbritannien von 1,7 Prozent erwartet.



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