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Recruiting im Jahr 2016 – das bringen Personalvermittler

Von Onpulson Redaktion
Am

Gutes Personal zu finden, ist seit eh und je eine schwierige Aufgabe. Der Bewerber soll ja nicht nur die nötigen Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringen, um seine Aufgabe gut bewältigen zu können, sondern auch noch menschlich in Ordnung sein und möglichst gut in den Betrieb passen.

 

Er sollte morgens gerne ins Büro kommen und loyal sein, um dem Unternehmen möglichst lange erhalten zu bleiben, und, und, und. Noch vor wenigen Jahren war das „Post & Pray“-Prinzip gang und gäbe beim Recruiting: Unternehmen schalteten eine klassische Stellenanzeige in einer regionalen oder überregionalen Zeitung und hofften auf möglichst viele Bewerber, um aus diesem Pool die am geeignetsten erscheinenden Mitarbeiter herauszufischen.

Die normale Zeitungsannonce zieht nicht mehr

Das mag in manchen Branchen so noch funktionieren, im Großen und Ganzen hat sich der Prozess aber stark ins Digitale verlagert. High-Potentials und hochklassige Fachkräfte sind rar geworden, die „Bewerber“-Rolle hat sich dadurch schrittweise vom Arbeitnehmer zum Arbeitgeber hin verschoben. Online-Jobbörsen und Social Recruiting, das Anwerben von neuen Mitarbeitern über professionelle Netzwerke, sind gerade das Maß der Dinge. Doch auch über externe Dienstleister werden rund zwei Fünftel aller Stellen besetzt.

Personalvermittler finden den richtigen Partner

Seriöse Personaldienstleister wie Randstad vermitteln nicht nur Zeitarbeiter für kurzfristige Auftragsspitzen oder Personalengpässe, sondern über die Personalvermittlung auch neue Mitarbeiter zur direkten Festanstellung. Personalvermittler leben davon, möglichst passende Arbeitnehmer für eine Stellenausschreibung zu finden und arbeiten bei Erfolg gerne langfristig mit größeren Unternehmen zusammen, die immer wieder Stellen zu besetzen haben.

Die langwierige Suche nach Kandidaten, die den Anforderungen entsprechen, wird gegen eine Provision vom Personalvermittler übernommen. Ähnlich wie bei einer Partnerbörse werden die Eigenschaften der zukünftigen Partner – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – genau miteinander abgeglichen, bevor sie einander vorgestellt werden, in der Hoffnung, dass es funkt.

Beliebte Branchen für Personalvermittler

Personalvermittler tummeln sich in vielen Bereichen. Es ist wichtig, sich an ein seriöses Unternehmen zu wenden, das einen guten Ruf hat – seit 2002 kann nämlich quasi jeder mit einem Gewerbeschein zum selbsternannten Personalvermittler werden, teilweise mit unlauteren Mitteln.

Unter den seriösen Personalvermittlern gibt es kleine, spezialisierte Vermittler, die nur einen Bereich abdecken können, große Personaldienstleister wie Randstad hingegen können ein großes Branchen-Spektrum bedienen. Sie finden passgenaue Kandidaten für so unterschiedliche Bereiche wie das Bankwesen, Ingenieurwesen, Technik & IT oder für die Luftfahrt und viele weitere Branchen und können von beiden Seiten online oder persönlich kontaktiert werden.

Was hat der Arbeitnehmer davon?

Die Vorteile für die Arbeitnehmer liegen dabei auf der Hand – für sie sind die Services der Personalvermittler kostenlos, sie müssen nur eine Bewerbung statt dutzender schreiben und erhalten eine eingehende Beratung durch die Personalvermittler. Der Personalvermittler schließlich findet durch seine Kontakte zu verschiedenen Unternehmen eine oder mehrere Stellen, die möglichst gut zu den Eigenschaften und Wünschen des Arbeitnehmers passen und die noch dazu selten offiziell ausgeschrieben sind. Dadurch können sie dem Kandidaten bei seinem nächsten Schritt auf der Karriereleiter entscheidende Hilfestellung geben.

Und wo liegen die Vorteile für Arbeitgeber?

Auch für den Arbeitgeber lohnt sich der Gang zum Vermittler, gerade wenn es sich um ganz spezifische Positionen oder solche mit höherer Qualifikation geht. Er bekommt Zugang zu einem Pool an Bewerbern, die auf dem regulären Markt gar nicht auftauchen, weil sie bereits eine gute Stelle bei einem anderen Unternehmen haben, diese aber für ein gutes Angebot möglicherweise verlassen würden. Andere Kandidaten sind dem Personalvermittler sogar bereits seit einer Weile bekannt und konnten durch verschiedene durch den Dienstleister vermittelte Projekte Qualifikationen und Arbeitserfahrung erlangen, die der Personalvermittler sehr gut überwachen und einschätzen kann.

Durch persönliche Gespräche kennt der Personalvermittler die Potentiale, Stärken und Schwächen seiner Kandidaten bereits genau. Dadurch wird der HR-Abteilung sehr viel Arbeit bei der Findung möglicher Kandidaten abgenommen, was dem Unternehmen wiederum Zeit und Geld spart. Am Ende sind dann im besten Fall alle zufrieden – der Personalvermittler, weil er gute Arbeit leistet, der Arbeitnehmer, weil er in seinem Traumjob landet und der Arbeitgeber, weil er den bestmöglichen Kandidaten für die freie Stelle bekommt.

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