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Finanzen

7 Tipps für die Steuerprüfung

Von Onpulson Redaktion
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In einem Unternehmen ist die Steuerprüfung ein ganz normaler Vorgang. Doch während der Steuerprüfer bei großen Unternehmen regelmäßig erscheint, ist bei Kleinen und Selbständigen für sein Kommen oft ein konkreter Verdacht der Grund. Das könnten zum Beispiel Verluste über mehrere Jahre sein oder Einnahmen, die nicht die normalen Lebenshaltungskosten decken. Auch ein luxuriöser Lebensstil, der in keinem Verhältnis zum Einkommen steht, weckt schnell den Argwohn der Prüfer.

Anonyme Anzeigen von verärgerten Mitarbeitern oder der neidischen Konkurrenz helfen dem Finanzamt ebenfalls von Fall zu Fall auf die Sprünge. „Wenn Sie von einer Anzeige gegen Ihre Person erfahren, suchen Sie die offene Kommunikation mit dem Finanzamt“, empfiehlt Wirtschaftsanwalt Jan Schiffer, Autor des kompakt-Ratgebers „Steuerprüfung“ (Verlag C.H.Beck). „Eine Vorwegverteidigung ist häufig sinnvoller als den Gang des Verfahrens abzuwarten. Denn hinter dem Finanzverwaltungssystem stehen immer Menschen, die die Steuergesetze anwenden und beurteilen.“ Sollte die Steuerprüfung dennoch bevorstehen, gibt der Autor die folgenden Tipps.

  1. Freundlichkeit und Verbindlichkeit bewahren! Betriebsklima erhalten und ggf. verbessern: Keine Aggressionen rauslassen!
  2. Rechtsanwalt anrufen: Hierauf besteht grundsätzlich ein Rechtsanspruch.
  3. Die Steuerfahnder bitten, mit ihren Maßnahmen zu warten, bis der Rechtsanwalt erscheint. Das wird meistens gewährt. Auch die Steuerfahndung will keine unnötige Konfrontation.
  4. Schweigen zum Sachverhalt, keinesfalls Spontanauskünfte!
  5. Der Beschuldigte sollte auf jeden Fall vor irgendeiner Äußerung zur Sache einen Rechtsanwalt konsultieren. Hierauf hat er einen Rechtsanspruch.
  6. Gedächtnisprotokoll zur Durchsuchung anfertigen!
  7. Alles Weitere nur über den Rechtsanwalt erledigen, der je nach Fall weitere Fachleute hinzuziehen wird.

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