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Österreichisches Bundesheer blamiert sich mit Werbespot im Internet

Von Onpulson Redaktion
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Im Zuge der Imagekampagne "Heer4U", in der Jugendliche über die Karrieremöglichkeiten beim österreichischen Bundesheer informiert werden sollen, startete vergangene Woche ein neuer Werbspot.

Die Handlung des peinlichen und wie ein Fake wirkenden Video-Spots: Ein prolliger Audi V8-Fahrer sitzt mit vier jungen Frauen auf der Motorhaube und fragt sie, ob sie Lust auf eine Spritztour haben. Diese verneinen dankend. Plötzlicht kommt aus einer künstlichen Nebelwolke ein Nebenbuhler im Panzer angerollt. Die Frauen sind völlig begeistert und wollen im Panzer mitfahren.

„Kommt zum Bundesheer, da könnt ihr Panzer fahren“, wirbt der Werbespot für Karrieremöglichkeiten bei der österreichischen Armee. Der Schuss des Videos ging jedoch nach hinten los und kam im Social-Web gar nicht gut an. Ein User auf Twitter betrachtet die Kampagne als „schlechtesten Spot aller Zeiten“. Ein anderer ist der Meinung, „dass das Österreichische Bundesheer im Sexismus mal wieder vorne dabei ist.“

Das Österreichische Bundesheer hat inzwischen auf Veranlassung von Verteidigungsminister Norbert Darabos reagiert und den neuesten Werbespot der Kampagne „Heer4U“ von der offiziellen Website entfernt. Der Spot wird auch nicht in österreichischen Medien geschaltet werden. Das Bundesheer will laut Pressemitteilung im Rahmen ihrer Info-Kampagnen keine Gefühle verletzen.

[youtube oXvvnYWxseE]

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