Neukundengenerierung

Affiliate Marketing im i-Gaming Sektor

Von Onpulson Redaktion
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Im Internet-Zeitalter ist Affiliate Marketing für eine lange Reihe unterschiedlichster Geschäftsbranchen zunehmend wichtiger geworden. Durch die Mithilfe mitunter riesiger Vertriebspartner-Netze lassen sich die Umsätze nahezu jedes Produktes und jeder Dienstleistung oft enorm steigern, ohne dass dafür vom Anbieter selber allzu viel Werbeaufwand betrieben werden müsste.

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Mit Affiliate Marketing kann das Vertriebsnetz nahezu unbegrenzt expandieren, ohne sich um die einzelnen Vertriebskanäle kümmern zu müssen.

Auch in der Branche der Online Casinos und anderer internetgestützter Glücksspielbetriebe (im Fachjargon oft „Spielotheken“ genannt) ist Affiliate Marketing zu einem nicht mehr wegzudenkenden Mittel zur Werbung neuer Kunden geworden. Als Affiliates können sowohl Einzelpersonen mit einer eigenen Webseite oder professionell betriebene, sogenannte Casino Spiele Portale wie Spielekiste.de eingespannt werden. Ihnen werden von den jeweiligen Casinos elektronische Werbemittel kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Werbemittel können verschiedene Formen haben, angefangen bei professionell erstellten Bannern, die jeder Affiliate auf seiner Webseite einblenden kann.

Weiterführend kann das betreffende Online Casino auch Werbetexte bereitstellen, die beispielweise im Zuge von Keyword Advertising vom Affiliate – d.h. dem Vertriebspartner – eingesetzt werden. Affiliates erhalten außerdem Hyperlink Codes mit einer integrierten vertriebspartnerspezifischen Kennung (dem sog. Tracking Code), die in von ihnen selber verfasste Werbetexte eingebaut und von potentiellen Kunden angeklickt werden können, wodurch sie zur Webseite des betreffenden Anbieters weitergeleitet werden. Darüber hinaus existieren auch Pop-up Werbemittel oder auch bereits fertige, SSO-optimierte Werbetexte, die von den Vertriebspartnern genutzt werden können.

In erster Linie professionell betriebene Portal Webseiten (d.h. Webseiten, die sich auf die Vermarktung von Online Casinos spezialisiert haben) erhalten von den Anbietern oft die Erlaubnis, deren elektronische Spielautomaten zum kostenlosen Spielen auf ihren Seiten platzieren zu dürfen. Dadurch können potentielle Casino-Kunden Spielautomaten zunächst risikolos austesten und können sich danach – falls gewünscht – mittels eingebauter Links zu den eigentlichen Online Spielotheken weiterleiten lassen.

In den letzten Jahren haben sich vor allem im europäischen Raum Spielautomatenhersteller wie Novoline und das deutsche Unternehmen Merkur des Affiliate Marketing verstärkt bedient, um Aufmerksamkeit auf ihr umfangreiches, in zahllosen Online Casinos untergebrachtes Spielautomatenangebot zu lenken. Auch ist der US-amerikanische Anbieter Bally Wulff, der zunehmend aggressiv auf den europäischen Glücksspielmarkt drängt, in Sachen Affiliate Marketing sehr aktiv geworden.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Abgesehen von der Bereitstellung der bereits erwähnten und ähnlicher Werbemittel überlässt der Anbieter den meisten Aufwand dem Vertriebspartner (z.B. den Unterhalt der jeweiligen Webseite, einschließlich der Betriebskosten). So kann das Vertriebsnetz nahezu unbegrenzt expandieren, ohne sich um die einzelnen Vertriebskanäle kümmern zu müssen.

Provision richtet sich nach Werbeerfolg beim Affiliate Marketing

Als Vergütung ihrer Kundenwerbung erhalten die Affiliates generell eine Provision, die vom Werbeerfolg abhängig ist. Zu diesem Zweck muss der Erfolg der Kundenwerbung nachvollziehbar und messbar sein. Dies geschieht in aller Regel durch die bereits genannten, in Hyperlinks integrierten Tracking Codes, aber auch durch die Speicherung sogenannter Cookies – kleiner Tracking Programme – auf den Computer-Festplatten der potentiellen Kunden, die Werbemittel anklicken. Die Berechnung der Provision erfolgt nach unterschiedlichen Konditionsmodellen. Am häufigsten ist Pay-per-Click (PPC), bei der dem Konto des Vertriebspartners automatisch eine kleine Provision gutgeschrieben wird, sobald jemand ein Banner oder anderes Werbemittel auf dessen Webseite benutzt.

Bezogen auf die Online Casino Branche bzw. deren Affiliates sind weitere geläufige Modelle auch das Pay-per-SignUp (PPSU) sowie das verwandte Pay-per-Sale (PPS).
Bei PPSU erhält der Vertriebspartner eine Provision, sobald sich ein durch ein Werbemittel direkt zur Casino Webseite gelangter Kunde dort anmeldet (registriert), bzw. ein Spielerkonto eröffnet. Bei PPS fallen Provisionen fortwährend an, solange der Kunde im betreffenden Online Casino Umsätze generiert, z.B. durch den Verbrauch von Geldeinsätzen an den unterschiedlichen Spielautomaten.

Doch auch wenn ein Casino-Unternehmen die Vermarktung seines Spielangebots größtenteils seinen Affiliates überlässt, so ist es bei Haftungsfragen dennoch nicht sämtlicher Verantwortung freigestellt. Es kann für Rechtsverletzungen eines unseriösen Vertriebspartners haftbar gemacht werden, da Gerichte fast einhellig der Auffassung sind, dass es sich bei einem Affiliate in der Tat um einen Verkaufsbeauftragen des Unternehmens handelt. Gemäß § 8 Abs. 2 UWG haftet ein Unternehmen für Rechtsverletzungen, die durch Mitarbeiter oder Beauftragte begangen werden. Ähnliche Regelungen finden sich auch im Markenrecht (§ 14 Abs. 7, § 15 Abs. 6 MarkenG) und im Urheberrecht (§ 100 UrhG).

Dennoch ist Affiliate Marketing bei sorgfältiger Auswahl seriös arbeitender Vertriebspartner ein absolut legitimer und eleganter Weg zur Kundenwerbung. Nicht zu verwechselt werden darf Affiliate Marketing in diesem Sinne übrigens mit dem oft negative Schlagzeilen machenden Multi-Level Marketing (MLM), welches nicht viel mehr darstellt als ein nicht besonders geschickt kaschiertes Pyramidenschema, das in finanzieller Hinsicht nahezu ausschließlich den wenigen Personen an der Spitze der Pyramide zugutekommt.

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