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E-Business

Abmahngefahr bei Preiserhöhungen in Online-Shops

Von Onpulson Redaktion
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Der BGH entschied, dass man die Preise für ein Produkt im Shop erst erhöhen darf, wenn die entsprechende Änderung auch in der Preissuchmaschine angezeigt wird. Dies sei dem Händler zuzumuten, denn der Verbraucher erwarte eine “höchstmögliche Aktualität”.

In dem zu Grunde liegenden Fall wurde der Preis für eine Espressomaschine von 550 Euro auf 587 Euro erhöht. In einer Preissuchmaschine, in welcher der Händler gelistet war, wurde der aktuelle Preis aber erst zeitlich verzögert angezeigt. Darin sah ein Mitbewerber eine Wettbewerbsverletzung.

Als Konsequenz auf dieses Urteil, sollten Onlinehändler vor Preiserhöhungen also darauf achten, diese im eigenen Onlineshop erst vorzunehmen, wenn der Preis in allen seinen genutzten Preissuchmaschinen bereits aktualisiert wurde.

Die Krux ist, dass der Händler keinen Einfluss darauf hat, wann die Daten in den Preisvergleichslisten aktualisiert werden.

Quelle: shopbetreiber-blog.de

Kommentare

  1. von Alain am 15.03.2010 | 16:07

    JA das ist clever, iergend jemand macht ne Suchmachine für die Preise, die aktualisiert sich aber nur jeden Tag, und dann soll der Online-Händler schuld sein, weil der Preise anpasst?

    Ich verstehe ja die anderen Shops, die stehen ja immer noch an 2. Stelle, obwohl Sie billiger sind, aber die aktualität der Suchmachine liegt doch nicht an den jeweiligen Händlern. Wenn es jede Suchmachine betreffen würde, und sich die Händler das absichtlich zunutze machen würden, wäre es ja noch verständlich.

    Wenn überhaupt jemand Schuld kriegen könnte, dann ja wohl die Preissuchmachine…Wo kommen wir noch hin in dieser Welt :)

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