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Unternehmensführung

„Made in Germany“ als Qualitätssiegel in der Krise

Von Onpulson Redaktion
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Der Begriff hat ja wohl das Zeug zum „Unwort des Jahres“: Die Rede ist von “DER KRISE“. An dieser Stelle tut es aber Not, auch positive Dinge wieder ins Gedächtnis zu rufen, Stärken zu erkennen, zu stärken und diese als Wettbewerbsvorteil auszubauen. Und eine dieser Stärken ist die noch immer großartige Wirkung des Qualitätssiegels „Made in Germany“, das von seinen Erfindern bekannterweise ursprünglich in diametraler Absicht eingeführt wurde.

Differenzierung durch Qualität

Die Qualität der Produkte und Dienstleistungen gilt nach wie vor als der Faktor, mit dem Deutschland sich am deutlichsten vom internationalen Wettbewerb differenzieren kann, so der Vergleich der Ergebnisse von repräsentativen Befragungen im Rahmen des Excellence Barometers 2009/2008 zum Thema Qualität. Der hohe Stellenwert des Gütesiegels „Made in Germany“ wurde 2009 ungeachtet der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise von rund 38 Prozent der Befragten als „unverändert geblieben“ eingeschätzt. Weitere 37 Prozent geben sogar an, dass sie eine Steigerung des Stellenwerts wahrnehmen.

„Made in Germany“ als strategischer Vorteil

Und „Made in Germany“ darf man dabei getrost sehr vielfältig interpretieren – und sollte diese Marken durchaus noch deutlich ausbauen: Neben der Qualität gründet der internationale Wettbewerbsvorsprung Deutschlands nach Ansicht der Bevölkerung aktuell insbesondere auf der Qualifikation von Mitarbeitern sowie auf Innovationen, beides Faktoren, die Qualität erst ermöglichen. Nach Meinung der Bevölkerung ist auch in Zukunft die Qualität der strategische Vorteil Deutschlands im globalen Wettbewerb, weiterhin gefolgt von der Qualifikation der Mitarbeiter.

Eine Verschiebung innerhalb der Wahrnehmung gibt es lediglich in Bezug auf den Faktor „Hohes Bildungsniveau“. So sind 41 Prozent der Befragten überzeugt, dass neben der Qualität der Erzeugnisse und Dienstleistungen sowie der Qualifikation der Mitarbeiter künftig ein hohes Bildungsniveau entscheidend für den weltweiten Erfolg Deutschlands sein wird. Um sich langfristig erfolgreich im globalen Wettbewerb zu positionieren, müssen deutsche Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten daher verstärkt in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Das wirkt sich positiv auf die Qualifikation der Mitarbeiter aus, die wiederum enorm auf die Qualität der Produkte und Dienstleistungen einzahlt.

Autor: Dr. Christoph Schumacher, www.forum-mainz.de, (DowJones)

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