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Digitalisierung

Google berücksichtigt Facebook- und Twitter-Aktivitäten im Ranking einer Website

Von Onpulson Redaktion
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Dass Google die Facebook- und Twitter Aktivitäten einer Website im Ranking berücksichtigt, wird schon seit längerem vermutet. Dies wird nun auch durch ein erstaunliches SEO-Experiment belegt, das Peter Suttner, Geschäftsführer der Dreamland GmbH & Co. KG, durchgeführt hat. Die Aufgabe: Eine niegelnagelneue Domain unter einem der heutzutage meistgenutzten Suchbegriffe (nein, nicht DER! ) zu ranken – allein über Facebook und Twitter.

Zum Versuchsaufbau: Registriert wurde die Domain login-facebook.de. Gerankt werden sollte sie unter dem Begriff “facebook” bzw. “login facebook”. Erstellt wurde hierzu eine Website, die das Layout von facebook imitierte. Gefüllt wurde die Seite offenbar mit Artikeln rund um Tipps zu Facebook.

Beworben wurde diese Site dann über eine entsprechend eingerichtete Facebook-Fanseite sowie einen entsprechenden Twitter-Account, die beide automatisch via API mit den Seiteninhalten gefüttert wurden. Die Frage war, wie schnell und wie gut die Domain von Google indexiert werden würde.

Ergebnis: Die Website bekam ein Top Google-Ranking

Bereits am nächsten Tag war die Domain login-facebook.de in den Ergebnissen von Google zu finden, und zwar auf Platz 4 von insgesamt 484.000.000 Treffern. Allein im Zeitraum von 14-20 Uhr hatte die Seite ca. 6000 eindeutige Besucher. Da Peter Suttner niemals vorhatte, einen kommerziellen oder sonstwie gearten Nutzen aus der Sache zu ziehen, wurde die Domain einen Tag später wieder freigegeben.

Wodurch kam das Top-Ranking zustande?

Das Top-Ranking bei Google kam zum einen durch den mangelnden Wettbewerb zustande. Außer Facebook selbst dürften wohl nur ausgesprochen draufgängerische Webmaster ihre Seiten auf die Keyphrase “login facebook” optimieren. Kommentatoren vermuten auch einen “Newbie-Bonus”, der nach einiger Zeit wieder entfallen wäre. Wegen der rechtlichen Problematik konnte das Experiment aber nicht länger laufen, es war so ja schon reichlich halbseiden.

Insofern ist der Versuchsaufbau auch mit realen Situationen (im E-Commerce) nicht vergleichbar. Dennoch zeigen die Ergebnisse zumindest eines: Facebook- und Twitter-Aktivitäten werden von Tante Google durchaus beobachtet und ausgewertet.

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