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Demographischer Wandel: Arbeitsmarkt verändert sich schneller als gedacht

Von Onpulson Redaktion
Am

Der Demographische Wandel wird den Arbeitsmarkt schneller und grundlegender verändern als vielfach angenommen. Das gilt vor allem für die neuen Bundesländer. Mit Ausnahme von Brandenburg und Berlin wird sich im Osten Deutschlands die Altersgruppe der 19- bis 24-Jährigen bereits in den kommenden fünf Jahren nahezu halbieren.

Bundesweit geht die Zahl der Personen in dieser Altersgruppe bis zum Jahr 2025 um voraussichtlich 1,2 Millionen Menschen zurück. Das zeigt eine aktuelle Analyse demographischer Daten der Bertelsmann Stiftung.

Für die Rekrutierung des Nachwuchses gerade in kleineren und mittelständischen Unternehmen sei das Ergebnis der Analysen daher von besonderer Brisanz, betont Vorstandsmitglied Dr. Brigitte Mohn bei der Vorstellung der Untersuchung.

Massive Veränderung des gesamten Erwerbspersonen-Potenzials.

Dies betrifft besonders die Entwicklungen in den unterschiedlichen Altersgruppen: Während die Zahl der 45- bis 64-Jährigen von 2006 bis 2025 um 1,4 Millionen zunimmt, wird sich die Zahl der jüngeren Erwerbstätigen von 25 bis 44 Jahren in diesem Zeitraum um 3,7 Millionen verringern. Die regionalen Entwicklungen sind jedoch sehr unterschiedlich; sowohl in den östlichen als auch in den westlichen Bundesländern.

„Für die Unternehmen wird es zunehmend schwierig werden, Arbeitskräfte zu gewinnen“, sagte Brigitte Mohn. „Angesichts der zurückgehenden Zahl junger Menschen wird es immer wichtiger, alle bestmöglich zu qualifizieren.“ Dies gelte insbesondere für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen.

Demographie-Tool im Internet: Wegweiser Kommune

Unter www.wegweiser-kommune.de stellt die Bertelsmann Stiftung für jede Kommune mit mehr als 5.000 Einwohnern die Bevölkerungsprognosedaten bis zum Jahr 2025 sowie mehr als 220 sozioökonomische Indikatoren zur Verfügung. Insbesondere für Gründer eine gute Informationsbasis für Standort- und Personalplanung.

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