Verbraucher schätzen Handelsmarken als Alternative
Marketing & Vertrieb

Verbraucher schätzen Handelsmarken als Alternative

Von Onpulson Redaktion
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Handelsmarken gelten beim Verbraucher als attraktive Alternative zu Markenprodukten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Kölner Agentur "Die Gefährten" in Kooperation mit acquisa. Demnach kommen Qualität, Preis-/Leistungsverhältnis und Image von Handelsmarken wie "Gut & Günstig" (Edeka), "Ja" (Rewe) oder "Tip" (Real) gut an.

Im Kühlschrank, im Putzschrank, im Badezimmer – für fast alle Produkte des täglichen Bedarfs werden Handelsmarken angeboten. Der Verbraucher macht jedoch feine Unterschiede, in welchem Produktbereich er sich für eine Handelsmarke entscheidet und in welchem lieber für ein klassisches Markenprodukt. Über 77 Prozent der Befragten gaben an, im Bereich Hygieneartikel gerne eine Handelsmarke zu kaufen. Ebenfalls sehr stark machen sich Handelsmarken in den Bereichen Putzmittel (61 Prozent) und Getränke (58 Prozent), ferner liefen Aufschnitt (39 Prozent), Frischfleisch (33 Prozent) und Molkereiprodukte (13 Prozent). Auf die Frage, in welchem Bereich man sich auf keinen Fall für eine Handelsmarke entscheiden würde, wurden insbesondere Körperpflegeprodukte (90 Prozent), Obst und Gemüse (67 Prozent) sowie Backwaren (55 Prozent) genannt.

Handelsmarken sind zu günstigen Preisen zu haben

Warum werden Handelsmarken seitens der Befragten als Alternative zu Markenprodukten geschätzt? Niedrigere Preise (72 Prozent) und ein stimmiges Preis-/Leistungsverhältnis (48 Prozent) werden als Hauptgründe genannt. Drei Viertel der Befragten geben an, dass aus ihrer Sicht die Qualität der Handelsmarken der von klassischen Markenprodukten in nichts nachsteht. 64 Prozent geben sogar an, dass Handelsmarken eine zentrale Rolle für die Wahl ihrer Einkaufsstätte spielen. Die Kaufentscheidung für eine Handelsmarke kann aber noch weiter beeinflusst werden: Hätten die Verbraucher im Vorfeld Rabattcoupons sammeln können, wäre die Bereitschaft zum Erwerb von Handelsmarken vorhanden gewesen (68 Prozent).

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