Wirtschaft & Politik

USA: Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke als im Vorjahr

Von Onpulson Redaktion
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Nach einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup plant der durchschnittliche US-Verbraucher, dieses Jahr weniger Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Der gedämpfte Rückgang in diesem Jahr spiegelt sich wieder in der eigenen Einschätzung der Verbraucher zu ihrem geänderten Ausgabeverhalten.

Die Erhebung fand heraus, dass der Verbraucher etwa 715 Dollar für Geschenke ausgeben will, im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es noch 740 Dollar.  Nach der Erhebung vom 7. Oktober 2010 wollen 27 Prozent der Amerikaner beim Weihnachtsgeschäft dieses Jahr weniger ausgeben als im Vorjahr, womit diese Zahl höher liegt als die 11 Prozent, welche größere Ausgaben planen. Selbst wenn die Ausgaben auf dem Niveau des Vorjahres verbleiben, dann haben die Einzelhändler großen Grund zur Befürchtung. Die meisten rechnen damit, dass die letzten zwei Monate des Jahres den Löwenanteil ihrer Verkäufe und in manchen Fällen auch ihren gesamten Gewinn einbringen.

Die fehlende Erholung beruht fast sicher auf der hohen Arbeitslosigkeit und dem Wunsch derjenigen, die in Arbeit stehen, dass Abgleiten in Schulden zu vermeiden. In vielen Fällen haben sich die Einzelhändler dazu entschlossen, für das Weihnachtsgeschäft 2010 zusätzliche Angestellte zu beschäftigen und sie haben wahrscheinlich in deutlicher Weise ihr Inventar erhöht. Falls Gallup recht hat, werden sich diese Maßnahmen als Fehler erweisen. Nach Einschätzung vieler Wirtschaftsexperten kann der Verbraucher nicht länger den Antrieb für das Bruttoinlandsprodukt darstellen. Diese Flaute werden die Exporte auszugleichen haben. Allerdings bestehen Zweifel über das Wachstum der Exporte.

(Quelle: Boerse Go)

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