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3-Punkte-Plan zur Integration von ausländischen Fachkräften

Von Onpulson Redaktion
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Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich des Integrationsgipfels mit Bundeskanzlerin Merkel die Einführung eines Punktesystems für die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte gefordert. „Deutschland muss sich stärker öffnen, um den Fachkräftemangel zu lindern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

In der deutschen Wirtschaft sind nach einer aktuellen BITKOM-Studie rund 28.000 Stellen für IT-Experten unbesetzt. Eine gesteuerte Zuwanderung müsse aus Sicht des Verbands mit gezielten Maßnahmen zur Integration flankiert werden. Dazu zählen Sprach- und Integrationskurse, Kita-Plätze oder Unterstützung bei der Wohnungssuche. Scheer: „Eine erfolgreiche Integrationspolitik kann zu einem Standortvorteil für die Zuwanderung qualifizierter Spezialisten aus dem Ausland werden.“ Zudem müssten die Potenziale der hier lebenden Migranten besser genutzt werden. „Die Quoten bei Schulabschlüssen, Berufsausbildungen und der Anteil der Studierenden unter den Migranten müssen rauf“, sagte Scheer. Das sei die „Hausaufgabe der Integrationspolitik“, an der alle Beteiligten gemeinsam arbeiten müssten: Politiker, Migrantenvertreter und die Wirtschaft.

Drei-Punkte-Plan

Den Fachkräftebedarf im Technologiesektor allein mit Arbeitslosen zu decken, ist aus Sicht des BITKOM weltfremd. Eine bessere Qualifizierung und eine gesteuerte Zuwanderung müssten Hand in Hand gehen.

Konkret schlägt der BITKOM in der Zuwanderungspolitik einen Drei-Punkte-Plan vor: Darunter fallen die Verbesserung der bestehenden Gesetzeslage und Abbau der bürokratischen Hemnisse, der Start einer internationalen Marketingkampagne „Study and work in Germany“ und eine Reform des Zuwanderungsgesetzes.

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