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Welche Motivation dahinter steckt

Startup-Sucht: Jugendliche tendieren zu ihrem eigenen Business

Von Onpulson Redaktion
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Was bietet uns der heutige Arbeitsmarkt an? Wonach streben die Jugendlichen? Die Tendenz, ein eigenes Unternehmen zu gründen, wird immer stärker, und die Perspektive, angestellt zu sein, verliert dagegen ihre Attraktivität. Warum ist das so? Eine Analyse.

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Startups beginnen oft ganz klein und Gründer müssen lernen, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, um auf Dauer erfolgreich zu sein. Foto: ©emojoez/Depositphotos.com

Welche Motivation steckt hinter der Gründung eines Startups?

Konzeptuelle Kaffeehäuser, Handmade-Läden, exklusive Showrooms – diese kleinen Geschäfte werden heutzutage “Startup” genannt. Eine innovative Geschäftsidee zu realisieren und davon zu profitieren, sind die Hauptziele eines Startups. Viele Jugendliche haben heutzutage den Wunsch, ein eigenes Geschäft ins Leben zu rufen. Die Jobaussichten eines durchschnittlichen Mitarbeiters sehen immer weniger verlockend für junge Menschen aus. Die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit, die alle anstreben, können durch eigene, oft zwar kleine, aber erfolgreiche Startups erreicht werden. Viele junge Leute haben genug Energie, etwas ganz Neues auf dem Arbeitsmarkt anzubieten.

Eine misslungene Arbeitserfahrung könnte auch den Impuls geben, das Schicksal eines “Büroplanktons” aufzugeben und ein erfolgreiches Business zu gründen. Das tägliche “Computersitzen” ist für einige todlangweilig und die Perspektive, jemandem zu unterstehen, ist auch nicht die Erfüllung ihrer Träume. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele junge Menschen, ein Startup auf die Beine zu stellen. Die innovative Denkweise und ein bewusster Umgang mit neuen Technologien spielen der jungen Generation in die Hände. Sie können sich den aktuellen Entwicklungen schnell anpassen und haben keine Angst, einen Fehler zu machen.

Alles beginnt ganz klein

Ein großer Sieg wird mit kleinen Schritten erreicht – diese goldene Regel vernachlässigen aber die jungen Maximalisten sehr oft, indem sie alles auf Anhieb schaffen wollen. Mark Zuckerberg und Steve Jobs wurden auch nicht auf einmal vermögend und bekannt, und der heutige Industriegigant “Apple” war irgendwann auch ein Startup. Man darf nicht vergessen, dass sich hinter jeder Erfolgsgeschichte oft ein Weg mit Hürden versteckt.

Das lässt sich einfach erklären. Ein Startup kann erst zu einem erfolgreichen Business heranwachsen, wenn sich das Projekt immer weiter entwickelt und seine Zielgruppe wächst. Ein schneller Aufstieg in der Businesswelt ist selbstverständlich ein großer Erfolg, aber entscheidend ist, ob man es schafft, die eigene Position zu behaupten. Eine deutliche Zielsetzung muss schrittweise erfolgen. Es ist wichtig zu verstehen, dass ein neues, ungewöhnliches Produkt nicht sofort auch gut bei der Gesellschaft ankommt. Die Menschen brauchen Zeit, um die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit einer Innovation zu verstehen.

Alles fängt aus persönlichen Interessen an

Um ein Geschäftsmodell zu realisieren, muss man sich gegen die starke und immer weiter wachsende Konkurrenz behaupten. Eine einzige Idee reicht aber nicht aus. Vor allem ist es wichtig, die Trends und Bedürfnisse in der Gesellschaft zu “spüren”. In diesem Kontext sind die jungen Unternehmer sehr “empfindlich”. Die Jugendlichen können als Kunde ihre eigene Zielgruppe einschätzen und daher das kreieren, was für sie von Interesse ist: eine neue App, ein italienisches Restaurant, einen Beauty Salon, eine Reisezeitschrift oder was ähnliches. Sie sind sehr gut im Umgang mit den Sozialen Medien und sind sehr vertraut mit neuen Technologien. Instagram und Facebook sind schon seit langem die idealen Plattformen, um ein eigenes Geschäft voranzutreiben und die Jugendlichen sind sich der Vorteile bewusst.

Zudem sind die jungen Innovatoren bereit, Risiken einzugehen und können eventuell richtig mit Niederlagen umgehen. Dank ihrer Kreativität, ihrer Durchsetzungsfähigkeit und ihrem Engagement wissen sie genau, welches neuartige Produkt oder Dienstleistung sie anbieten und auf welche Weise sie ihren eigenen Traum vom Startup realisieren können. Selbst wenn einige als Studenten nicht besonders verantwortlich waren und beispielsweise bei einer Bachelorarbeit Hilfe brauchten, haben sie jedoch die Möglichkeit, Teil von Henry Fords Vorstellungen zu werden.

Mit den Jahren werden die Menschen konservativer und zurückhaltender. Wir werden stärker von den herrschenden Stereotypen beeinflusst und dadurch unsicherer. Neben den für einen Chef erforderlichen Charakterzügen, muss man noch eine Reihe anderer Kompetenzen bei der Gründung eines Startups besitzen. Nur die ständige Weiterentwicklung und neue kreative Ideen können den prosperierenden Weg von einem Startup bis zum gewinnbringenden Business gewährleisten. Die Angst zu scheitern und die gesellschaftlichen Ansichten hindern viele daran, den eigenen Karriereweg zu gehen. Wenn man eine Idee geboren hat, sollte man ihre Realisierung nicht aufschieben und nach einer guten Gelegenheit suchen – denn: der richtige Moment ist gerade jetzt!

Autorin: Maria Fiermann von Deutsch Schreiben

 

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