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6 wertvolle Tipps, um als Forex Trader erfolgreich zu sein

Von Onpulson Redaktion
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Sie haben bereits einige Erfahrung als Forex Trader gesammelt und möchten noch erfolgreicher werden? Kein Problem - in diesem Artikel beschreiben wir in sechs Schritten, wie Sie als Anfänger im Forex Trading Ihr Handwerk perfektionieren können.

Zunächst müssen Sie wissen, dass der Devisenhandel mehr mit Kunst als mit Wissenschaft zu tun hat. Wie es im künstlerischen Umfeld so gang und gäbe ist, braucht man eine gehörige Portion an Talent. Doch Talent sollten Sie auch nicht überbewerten. Schließlich verbessern die besten Händler ihre Fähigkeiten durch stete Übung und Selbstdisziplin.

1. Legen Sie Ihre Ziele fest und wählen Sie einen Trading-Stil, der zu Ihnen passt

Bevor Sie sich überhaupt mit Forex Trading befassen, sollten Sie eine Vorstellung von Ihrem Ziel und dem Weg, der Sie dorthin bringt, klar vor Augen haben. Vergewissern Sie sich dabei, dass Ihre Trading-Methode diese Ziele erreichen kann. Kostenlose Forex Demos können Ihnen dabei auch so manches Mal eine Hilfe sein, um eine realistische Vorstellung vom Geschäft zu bekommen. Beachten Sie dabei jedoch, dass Forex Trading ein Risikogeschäft ist. Jeder Handelsstil erfordert dabei ein anderes Risikoprofil und dementsprechend eine bestimmte Einstellung und Vorgehensweise, um erfolgreich zu sein. Falls Ihnen daher eine offene Marktposition schlaflose Nächte bereitet, sollten Sie den Tageshandel als Alternative in Betracht ziehen.

2. Wählen Sie einen Broker mit der passenden Handelsplattform

Es ist nicht nur äußerst wichtig, einen seriösen Broker zu finden, sondern auch eine Handelsplattform, die genau auf Ihre Vorstellungen zugeschnitten ist. Finden Sie daher heraus, wie der jeweilige Broker seine Geschäfte abschließt. Benutzt er dafür eher den Handel am Freiverkehrsmarkt, am Spotmarkt oder an börsennotierten Märkten? Vergewissern Sie sich darüber hinaus, dass die Handelsplattform Ihres Brokers genau auf Ihre Analyse zugeschnitten ist. Wenn Sie beispielsweise mit Fibonacci-Zahlen handeln möchten, sollte die Plattform des Brokers auch Fibonacci-Linien zeichnen können.

3. Schaffen Sie eine Basis, um die richtigen Entscheidungen zu treffen

Bevor Sie als Händler am Markt agieren, sollten Sie wissen, wie Sie wertvolle Entscheidungen treffen können, um Ihren Trade auszuführen. Manche beobachten daher die neusten Wirtschaftszahlen genau und bestimmen so den besten Zeitpunkt für die Ausübung ihres Handels. Andere verwenden wiederum nur technische Analysen. Für welche Methode Sie sich auch immer entscheiden mögen, seien Sie konsequent und passen Sie die Methode an Ihre jeweilige Transaktion an. So können Sie mit der verändernden Dynamik des Marktes stets Schritt halten.

4. Wähle Sie Ihren Handlungszeitraum sorgfältig aus

Viele Händler sind durch die widersprüchlichen Informationen verwirrt, die durch die verschiedenen Zeitrahmen der Wirtschaftsdiagramme auftreten. Was sich auf einer Wochenchart zum Beispiel als Kaufgelegenheit anbietet, könnte auf einer Intraday-Chart hingegen als Verkaufssignal angezeigt werden. Wenn Sie daher Ihre Handelsentscheidung von einer Wochen-Chart abhängig machen und gleichzeitig einen Tages-Chart als Zeitplan verwenden, müssen Sie beides miteinander synchronisieren. Mit anderen Worten: Wenn Ihnen das Wochendiagramm ein Kaufsignal gibt, sollten Sie solange warten, bis die Tages-Chart dieses Kaufsignal auch bestätigt.

5. Wie Sie Ihr zu erwartendes Einkommen berechnen können

Um einen wirklich zuverlässigen Überblick über Ihr zu erwartendes Einkommen zu gelangen, sollten Sie alle Ihre Trades genaustens analysieren. Messen Sie dazu die Gewinner genauso wie die Verlierer und bestimmen Sie dann, wie profitabel Ihre Gewinntrades im Vergleich zu Ihren Verlusttrades waren. Ein kleiner Tipp hierzu: Schauen Sie sich am besten Ihre letzten 10 Trades an und bestimmen Sie, ob Sie einen Gewinn oder einen Verlust gemacht haben. Schreiben Sie dann die Ergebnisse auf und zählen Sie alle gewinnbringenden Trades. Teilen Sie diese Summe durch die Anzahl der gewonnenen Trades. Mit einer Formel ausgedrückt wäre die Rechnung folgendermaßen:

E = [1+ (W / L)] × P – 1

W = Durchschnittlicher gewinnender Handel

L = Durchschnittlicher Handelsverlust

P = Prozentsatz der Gewinnverhältnisse

Wenn Sie zum Beispiel 10 Trades gemacht haben, von denen Sie sechs gewonnen und vier verloren haben, beträgt Ihre prozentuale Gewinnquote 6/10 oder 60%. Wenn Sie mit den sechs Trades dabei $ 2.400 an Gewinn gemacht haben, dann wäre Ihr durchschnittlicher Gewinn $ 2.400 / 6 = $ 400. Wenn Ihre Verluste hingegen 1.200 $ betrugen, wäre Ihr durchschnittlicher Verlust 1.200 $ / 4 $ 300. Übertragen Sie diese Ergebnisse auf die Formel, dann erhalten Sie E = [1+ (400/300)] x 0,6 – 1 = 0,40 oder 40%. Eine positive Erwartung von 40% bedeutet dabei, dass Ihnen Ihr System auf lange Sicht 40 Cent pro Dollar einbringt.

6. Konzentrieren Sie sich voll und ganz auf Ihre Geschäfte und lernen Sie auch mit Verlusten umzugehen

Erinnern Sie sich stets daran, dass es sich beim Forex Trading um ein Risikogeschäft handelt. Setzen Sie daher nur Geld ein, das Sie nicht zwingend für Ihre Lebenshaltungskosten benötigen und auch notfalls verlieren könnten. Betrachten Sie das Handelsgeld dabei wie eine Art Urlaubsgeld, das ebenfalls weg ist, sobald der Urlaub vorbei ist. So bereiten Sie sich psychologisch auf kleine Verluste vor und konzentrieren sich voll und ganz auf Ihre Trades. Das hilft Ihnen, viel erfolgreicher agieren zu können.

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