Wirtschaft & Politik

US-Börsenaufsicht kontrolliert Investorenregeln nach Facebook-Deal

Von Onpulson Redaktion
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Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC will nach dem kürzlichen Einstieg mehrerer prominenter Investoren beim privaten Internetnetzwerk Facebook Investorenregeln für nicht börsengehandelte Gesellschaften unter die Lupe nehmen.

Wie das Wall Street Journal heute berichtete und sich dabei auf eine mit der Sache vertraute Person bezieht, plant die SEC die mittlerweile 47 Jahre alten Regelungen vor dem aktuellem Hintergrund zu ändern. Im Fokus stehen dabei Publizitätsvorschriften, die in diesem Fall legal umgangen werden konnten. So war die US-Großbank Goldman Sachs vor ein paar Tagen mit einem Investment von 450 Millionen US-Dollar beim sozialen Netzwerkbetreiber eingestiegen. Weitere Investments mit mehreren Hundert Einzelninvestoren könnten mit Hilfe einer besonderen Anlagekonstruktion noch in Milliardenhöhe folgen. Dies würde eine Vorschrift zu Veröffentlichungspflichten aus dem Jahr 1964 umgehen.

(BörseGo)

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