Wirtschaft & Politik

EWU-Industrieproduktion gibt leicht nach

Von Onpulson Redaktion
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Die Industrie des Euroraums hat im Dezember 0,1% weniger produziert als im Vormonat. Damit fiel das Ergebnis etwas schlechter aus, als von uns mit +0,2% erwartet. Der Markt war von Stagnation ausgegangen.

Dies wird aber dadurch ausgeglichen, dass der Vormonatswert von +1,2% auf +1,4% nach oben korrigiert wurde. Zudem stieg die Vorjahresveränderungsrate weiter von +7,9% auf +8,0%. In den einzelnen Mitgliedsländern fielen die Ergebnisse sehr gemischt aus. Spitzenreiter war im Dezember Slowenien mit einem Plus von 4,2% gegenüber November, gefolgt von Portugal mit +3,8%. Das Schlusslicht bildete Irland mit einem Produktionsrückgang um 1,7%. Starke monatliche Schwankungen sind aber insbesondere in den kleineren EWU-Ländern nichts Außergewöhnliches. Deutschland nahm mit einer unveränderten Produktion diesmal eine mittlere Position ein. Frankreich und Italien wiesen mit jeweils +0,3% moderate Wachstumsraten auf.

Trotz des leichten Rücksetzers im Dezember ist die EWU-Industrie in den letzten Monaten des Jahres 2010 insgesamt klar auf Expansionskurs geblieben. Zudem deuten die zuletzt positiven Stimmungsindikatoren aus dem Verarbeitenden Gewerbe darauf hin, dass der Start ins laufende Jahr gelungen sein sollte.

(Postbank / BörseGo)

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