Marketing mit Print

Erfolgreiche Imagebroschüren gestalten – 3 Faktoren für aufmerksamkeitsstarke Lösungen

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Internetdruckereien haben den Vorteil, dass Kunden trotz virtuellem Bestellprozess auch den Service wie in einer klassischen Druckerei wahrnehmen können. Foto: @Pixabay.com (StartupStockPhotos, fill) – CC0 Creative Commons

1. Die Qualität beim Druck muss stimmen

Wie bereits erwähnt, ist die Haptik ein elementarer Faktor bei Imagebroschüren. Fühlt sich das Papier aufgrund seines Gewichts und seiner Struktur minderwertig an, kann der Text noch so durchdacht sein: Den Leser wird der Inhalt nicht umfassend überzeugen. Der Tastsinn ist sehr wichtig, wenn es um derartige Printartikel geht. Schließlich bringen Interessenten die Papier- und Farbqualität des Drucks automatisch mit dem werbenden Unternehmen in Verbindung. Betriebe müssen deshalb nicht nur bei Aufbau und Gestaltung höchste Qualitätsansprüche voraussetzen, sondern auch beim Druck.

Spannung erzeugen die zahlreichen Veredelungsoptionen, die Druckereien mittlerweile vorzuweisen haben. Das Spektrum reicht von der Blindprägung über Heißfolien und Relieflack bis hin zu UV-Lacken. Ob matt oder glänzend, luxuriös oder nachhaltig, dreidimensional oder klassisch, schillernd oder samtartig: Für jeden Bedarf hält die Printbranche passende Optionen bereit. Allerdings ist die Auswahl an effektvoller Veredelung nicht anbieterübergreifend identisch. Unternehmen mit hohem Anspruch finden lokal oft keine passenden Dienstleister mit moderner Ausstattung. Je nach Region mangelt es an Angeboten. Direkt online und somit standortunabhängig lassen sich Imagebroschüren hingegen bei der Lüneburger Digitaldruckerei LünePrint drucken und entsprechend veredeln. Das Unternehmen hat zahlreiche Papiersorten, Veredelungs- und Verarbeitungsmethoden zur Auswahl. Im Konfigurator können die Kosten für eine Imagebroschüre unmittelbar kalkuliert werden. Internetdruckereien wie diese haben den Vorteil, dass Kunden trotz virtuellem Bestellprozess nicht auf den Service einer klassischen Druckerei verzichten müssen. Ein telefonischer Kundenservice hilft bei Rückfragen und klärt über die Einstellungsmöglichkeiten im Onlineshop auf.

2. Empfehlungen für Aufbau und Struktur

Ob es sich um eine Imagebroschüre zum Inszenieren eines Unternehmens oder konkreter Produkte beziehungsweise Dienstleistungen handelt, ist hinsichtlich des allgemeinen Aufbaus nebensächlich. Auffällige und prägnante Überschriften, eine unmittelbar nachvollziehbare Struktur, präzise Texte und aussagekräftige Fotografien dürfen nicht fehlen. Der Aufbau der Broschüre muss sämtlichen Abteilungen klar sein, egal wie viele Mitarbeiter an der Gestaltung arbeiten. Für den Erfolg des Printprodukts gilt es deshalb bereits zu Beginn der gestalterischen Arbeit im Team Antworten auf folgende Fragen zu formulieren:

  • Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
  • Welches primäre Ziel wird mit der Broschüre verfolgt?
  • Wie lassen sich Unternehmensidentität bzw. Produkte und Dienstleistungen emotionalisieren?
  • Welchen Nutzen hat das zu bewerbende Angebot für potenzielle Kunden?
  • Wie lassen sich die individuellen Vorteile verständlich präsentieren?
  • Welche Fakten sind für Leser tatsächlich relevant?

Damit auf den ersten Blick erkennbar ist, von welchem Unternehmen die Broschüre stammt und Interessenten diese sofort zuordnen können, dürfen Logo und Name des Betriebs auf dem Cover keinesfalls fehlen. Die Vorderseite muss die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen und das Interesse wecken. Eine sorgfältig ausgewählte Fotografie rundet das Design ab. Der Text auf dem Cover sollte nur so viel verraten, dass er zum Stöbern in der Broschüre einlädt. Keinesfalls dürfen hier wesentliche Details aufgeführt sein. Sie gehören in den Innenteil.

Die erste Seite nach dem Cover verschafft Lesern lediglich einen kurzen Einblick, darf ihn aber keinesfalls mit einem Übermaß an Text überfordern. Wobei das für die gesamte Broschüre gilt. Das Inhaltsverzeichnis bietet einen idealen Einstieg. Besondere Aufmerksamkeit verdient die zweite Seite. Hier muss das in Szene gesetzt werden, was für potenzielle Kunden entscheidend ist. Soll die Broschüre zum Beispiel ein Elektroauto vorstellen, wäre es unter anderem sinnvoll die CO2-Einsparungen direkt zu Beginn aufzuzeigen. Die zweite Seite muss den Leser fesseln und zum Weiterblättern auffordern. Allgemeine Informationen zum Unternehmen wären an dieser Stelle fehl am Platz. Sie gehören in den hinteren Bereich der Broschüre. Details zum Elektroauto und weitere Vorzüge einer Anschaffung folgen ab Seite 3 und werden anhand ihrer Relevanz platziert. Auch hier ist nach dem Motto „weniger ist mehr“ zu gestalten. Ganz zum Schluss ist eine Handlungsaufforderung mit dem Hinweis auf die Kontaktdaten zum Werbenden ratsam. Auch ein QR-Code wird heute als Selbstverständlichkeit interpretiert.

3. Corporate Design und Kundenerwartungen als Maßstab betrachten

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Schriften von Imagebroschüren beeinflussen ihre Optik und sind mit Bedacht zu wählen. Foto: @Pixabay.com (StartupStockPhotos, fill) – CC0 Creative Commons

Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu wahren, muss die Imagebroschüre dem Corporate Design gerecht werden und somit der Corporate Identity. Neben den individuell gewählten Farben, haben dahingehend Schriften großen Einfluss auf die Optik.

Trotz unternehmerischer Designvorlagen dürfen die Bedürfnisse der Zielgruppe nicht vernachlässigt werden. Beispielsweise sollte ein Hersteller für Seniorenbedarf bedenken, dass die Schriftgröße in der Broschüre entsprechend großzügig gewählt werden sollte, damit auch potenzielle Käufer im Seniorenalter mit Sehschwäche diese bequem lesen können. Technikaffine Leser freuen sich wiederum über technische Informationen, um Produkte schnell zu beurteilen. Weniger Technikbegeisterte können damit wenig anfangen und legen die Broschüre weg – noch bevor sie die Vorteile eines Gerätes erfasst haben. Werbende müssen deshalb ein Gleichgewicht zwischen den Erwartungen von Interessenten und der Corporate Identity herstellen. Im Fokus steht jedoch immer der Leser. Worum es sich bei der Corporate Identity handelt, erklärt Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch von der Universität Gießen im Gabler Wirtschaftslexikon.

Folgende Stilmittel lockern Imagebroschüren auf und optimieren ihre Lesbarkeit:

  • Listen
  • informative Tabellen oder Boxen
  • Zwischenüberschriften
  • individuelle Bilder statt Stockfotografie
  • Storytelling

Tipp

Informationen zu Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen, die relativ schnell veralten, sind zu meiden. Vorausgesetzt das Ziel der Imagebroschüre lässt dies zu. Damit wäre gewährleistet, dass der Druckartikel über einen längeren Zeitraum verwendet werden kann.

Weblinks zum Thema:
Brand-Building: 5 Strategien für eine erfolgreiche Marke
Markenmanagement: Starke Marken durch starke Texte

 


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