Wirtschaft & Politik

IWF rügt die USA wegen Staatsverschuldung

Von Onpulson Redaktion
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Warnende Worte gibt es jetzt vom Internationalen Währungsfonds (IWF) in Richtung USA. Angeblich, so der IWF in einer ungewöhnlich strengen Rüge an seinen größten Anteilseigner, lasse die USA eine „glaubwürdige Strategie“ vermissen, um ihren wachsenden öffentlichen Schuldenberg zu stabilisieren.

Sie würde damit zu einem geringen aber signifikanten Risiko einer neuen weltweiten Wirtschaftskrise beitragen, so der IWF. Und: Die USA seien die einzige hoch entwickelte Wirtschaft, die in diesem Jahr 2011 ein zugrunde liegendes Haushaltsdefizit zu einer Zeit steigere, in der eigentlich die Wirtschaft stark genug wachse, um eine weitere Schuldenaufnahme zurückfahren zu können. Um die 2010 ausgesprochene Zusage der G20-Staaten für alle hoch entwickelten Ökonomien mit Ausnahme von Japan zu erfüllen, ihr Defizit bis 2013 zu halbieren, müssten die USA strengere Sparmaßnahmen einführen. Und, so der IWF, diese müssten so streng sein, wie sie bisher noch nie seit Beginn der Statistik im Jahr 1960 in einem 2-Jahres-Zeitraum gemessen worden sind. Zugleich meint der IWF in seiner Prognose für das Jahr 2016, dass die USA zusammen mit Japan die beiden einzigen Länder mit dann noch steigender Staatsverschuldung seien. Dies schaffe ein Risiko für die weltweite Wirtschaft, so der IWF.

(BörseGo)

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