Wirtschaft & Politik

Banken weltweit vor 3,6 Billionen $ an fälligen Schulden

Von Onpulson Redaktion
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Die Banken stehen weltweit in den nächsten beiden Jahren einer „Wand von fälligen Schulden“ im Volumen von 3,6 Billionen US-Dollar gegenüber. Dabei konkurrieren sie mit schuldenbelasteten Regierungen, die sich weiter finanzieren müssen, so die aktuelle Warnung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in seinem jetzt vorgelegten weltweiten Finanzstabilitätsreports.

Besonders würden, so der IWF, einige europäische Banken größere Kapitalpolster benötigen, um wieder Vertrauen im Markt herzustellen und als sicherer Schuldner dastehen zu können. Andere, weil schwächere Banken, müssten wohl geschlossen werden, so der IWF. Dabei sei der Schuldenverlängerungsbedarf besonders akut bei irischen und deutschen Banken, bei welchen mehr als die Hälfte der ausstehenden Schulden in den nächsten beiden Jahren fällig werde. Dieser Finanzierungsbedarf müsse zudem mit höheren, eigenstaatlichen Refinanzierungsregeln in Einklang gebracht werden, betont der IWF die Problemlage.

Mit Blick auf Japan und die USA meint der IWF in seinem jüngsten Report, dass sie 2011 dem größten öffentlichen Schuldenverlängerungsbedarf in den hoch entwickelten Ökonomien gegenüber ständen. Dieser betrage gemessen am Bruttoinlandsprodukt bei Japan 56 Prozent, im Fall der USA seien es 29 Prozent. Und, so der IWF: „Während die USA und Japan weiterhin von den niedrigen, aktuellen Schuldzinsen profitieren, können beide sehr empfindlich durch einen möglichen Anstieg an Finanzierungskosten getroffen werden.“

(BörseGo)

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