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7 hilfreiche Tipps, wie Sie mehr Traffic für Ihren Online-Shop generieren

Von Onpulson Redaktion
Am

Ihr Produkt kann noch so innovativ und durchdacht sein: Wenn die potenziellen Kunden es im Internet nicht finden, wird es sich online nicht verkaufen lassen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Shop bekannter machen und mehr Traffic generieren.

1. Content Marketing

Erstellen Sie zielgruppenspezifische und ansprechende Inhalte („Content“) für Ihren Shop, sodass Sie gut von potenziellen Kunden gefunden werden, die in den Suchmaschinen auf der Suche nach neuen Produkten und Informationen sind. Bauen Sie dazu etwa einen Magazin-, News- oder Ratgeberbereich ein, der zu Ihrem Produkt passt. Verfolgen Sie die Entwicklungen im Content Marketing, um Ihre Inhalte möglichst effektiv einzusetzen, aber springen Sie nicht auf jeden kurzlebigen Trend auf.

Beispiel: Im Blog von TintenCenter, ein Unternehmen das Druckerpatronen und Toner verkauft,  werden Tipps rund um Drucker und Büro angeboten.

2. Keyword-Optimierung

Achten Sie bei der Erstellung Ihrer Inhalte darauf, wichtige Schlagworte (Keywords), nach denen Ihre Zielgruppe sucht, herauszufinden und im Text prominent zu platzieren. Verwenden Sie die relevanten Keywords außerdem mehrmals und an unterschiedlichen Stellen wie z.B. den Überschriften (H1), den Zwischenüberschriften (H2), den Linktexten und Bildnamen, damit Ihre Seite von der Suchmaschine als relevantes Ergebnis gewertet wird. Achtung: Übertreiben Sie es nicht mit der Keyword-Dichte! Einen übermäßigen Einsatz der Schlüsselwörter auf der Seite erachten Suchmaschinen in der Regal als Spammaßnahme, was zu einer Abwertung der Seite führten kann. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihre Inhalte möglichst nutzerfreundlich sind. Dann haben Sie bereits viel gewonnen.

Tipp: Um relevante Keywords zu finden und zu analysieren können Sie den kostenlosen Keyword Planer von Google verwenden. Auch andere Anbieter wie Searchmetrics oder Sistrix bieten hillfreiche Tools – die jedoch in der Regel kostenpflichtig sind, an, um relelevante Keywords zu identifizieren.

3. Google Ads

Google AdWords ist ein Werbesystem des amerikanischen Unternehmens Google Inc.  Werbetreibende können in dem Werbesystem Textanzeigen buchen, die dann in den Suchergebnislisten der Suchmaschine Google und/oder im  Partnernernetzwerk von Google eingeblendet werden.  Ziel dieser Anzeigen ist es, die Google-Suchanfragen zu Keywörtern wie z.B. „Steuersoftware kaufen“ auf den eigenen Online-Shop umzuleiten. Im Idealfall wird dann aus der Kaufabsicht ein tatsächlicher Kauf.

Die Landingpage – das heißt die Seite, die sich hinter der Textanzeige befindet – sollte bestimmte Anforderungen erfüllen, damit es zu einer möglichst hohen Conversion-Rate kommt und sich ein Invest in Google-Anzeigen rentiert. Finden Sie heraus, mit welchen Suchwörtern Sie Ihr Zielpublikum am besten erreichen und bei welchen dieser Begriffe Sie die höchsten Erfolgschancen haben. Formulieren Sie Anzeigen präzise und ansprechend und bauen Sie eine Handlungsaufforderung (Call to Action)  ein. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von einem Dienstleister helfen, der Ihr Anzeigen-Budget so effektiv wie möglich bei Google einsetzt.

4. Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind eine Goldgrube für Traffic, wenn man sie richtig nutzt. Sowohl Paid Ads als auch Accounts mit kostenlosen engagierenden Inhalten eignen sich, um Kunden und Traffic zu gewinnen. Der Vorteil von Anzeigen bei Facebook & Co. gegenüber Google ist, dass sich die Zielgruppe genauer ansprechen lässt. So ist es bei Facebook möglich Alter, Geschlecht, Standorte, Interessen und vieles mehr bei der Erstellung seiner Anzeige zu definieren.

Beispiel: Als Aktion in sozialen Medien eignen sich besonders Verlosungen und Gewinnspiele. Ein Beispiel dafür sind die wöchentlichen Verlosungen auf Facebook, Twitter und in anderen sozialen Medien.

5. Ladezeit und Funktionalität

Nicht zu unterschätzen ist die Ladezeit Ihrer Seite, denn sie beeinflusst die Zahl der Seitenaufrufe und Conversions enorm. Fast die Hälfte aller User erwartet eine maximale Ladedauer von zwei Sekunden. Schon eine Sekunde Verzögerung sorgt  einer amerikanischen Studie zufolge für Einbußen von bis zu elf Prozent bei den Seitenaufrufen und bis zu sieben Prozent bei den Conversions. Neben der Ladezeit ist die mobile Optimierung ein Faktor, der die Attraktivität Ihrer Seite massiv beeinflusst und somit auch die Anzahl der Besuche, die sie erhält. Achten Sie deshalb unbedingt auf ein responsives Design, das sich je nach verwendetem Endgerät anpasst, sodass die Lesbarkeit und Usability stets erhalten bleiben.

6. Für Sprachsuche optimieren

Eine neuere Entwicklung ist die Sprachoptimierung von Webseiten. 2016 sollen bereits 20 Prozent der mobilen Suchanfragen bei Google über die Sprachsteuerung eingegangen sein. Wie geht diese Optimierung vonstatten? Bei der Suche über Spracheingabe ist der Hauptunterschied zur gängigen Suchanfrage der „konversationale“ Stil. Das heißt, Sie müssen sich auf umgangssprachliche Suchbegriffe und Suchanfragen einstellen, die Sie bei der Optimierung Ihrer Seite berücksichtigen, damit Sie von Usern gefunden werden.

7. E-Mail-Marketing: Newsletter

Für einen Newsletter brauchen Sie zwar bereits bestehende Kontakte (Leads), doch wenn Sie diese haben, ist er ein lohnenswertes Mittel. Sie benötigen dafür die E-Mail-Adresse und die Bestätigung der Kontakte, dass Sie deren Adresse für den Empfang Ihres Newsletters verwenden dürfen. Als Anreiz eignet sich beispielsweise ein kleiner Gutschein für den Onlineshop. In den einzelnen Mailings muss es eine Möglichkeit für die Empfänger geben, sich auf Wunsch schnell und unkompliziert wieder abzumelden. Versenden Sie Ihre Post nicht zu oft und bieten Sie echten Mehrwert, damit sie nicht als Spam empfunden wird. Fügen Sie leicht erkennbare Links in Überschriften, Text-Snippets, Bildern und Logos ein und integrieren Sie CTAs wie „Hier klicken“ oder „Jetzt ansehen“, damit die Leser tatsächlich Ihre Seite besuchen.

Tipp: Auf 99designs werden 5 erfolgreiche Newsletter-Beispiele  vorgestellt. Anschließend wird sich damit beschäftigt, welches Modell am besten zu gesetzten Unternehmenszielen und bestimmten Produkten passt.

Foto/Thumbnail: ©Syda_Productions/Depositphotos.com

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