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Blu-ray-Player werden zum Standard

Von Onpulson Redaktion
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In Deutschland wurden erstmals mehr Blu-ray-Player als DVD-Spieler verkauft: Über 2 Millionen verkaufter Geräte der Nachfolgetechnologie Blu-ray stehen nur noch rund 1,7 Millionen Stück des Vorgängers DVD gegenüber. Der Absatz mit Blu-ray-Playern steigt in diesem Jahr um 70 Prozent, der Umsatz um 65 Prozent auf fast 350 Millionen Euro.

Der Absatz mit Blu-ray-Playern steigt in diesem Jahr um 70 Prozent, der Umsatz um 65 Prozent auf fast 350 Millionen Euro. Er ist damit mehr als doppelt so hoch wie der Umsatz mit DVD-Playern, der auf 165 Millionen sinkt. Das gab der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO) bekannt. „Blu-ray ist der neue Standard für das Heimkino – es ist noch eine Frage der Zeit, bis die DVD-Player in den Verkaufsregalen der Elektronik-Händler verschwinden werden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Der durchschnittliche Stückpreis für einen Blu-ray-Player liegt 2011 nur noch bei 170 Euro. DVD-Spieler kosten im Schnitt 98 Euro.

Blu-ray profitiert vom Trend zu 3D, hochauflösenden Bildern und deutlich besserer Tonqualität. Als derzeit einziges optisches Speichermedium verfügen Blu-rays über den dafür notwendigen Speicherplatz. Insbesondere auf großen Bildschirmen ist der Qualitätsunterschied zwischen DVD und Blu-ray deutlich: Bei Blu-ray werden bis zu fünfmal mehr Bildpunkte dargestellt. Nur mit dieser Technologie wird die ganze Leistung von Full-HD-Fernsehern und -Beamern ausgeschöpft. Im Vergleich mit HDTV-Sendungen im Fernsehen bieten Blu-ray-Discs eine nochmals verdoppelte Auflösung. Ein weiteres Feature vieler neuer Blu-ray-Player ist der integrierte Internet-Anschluss, der den Fernseher mit dem Web verbindet.

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