Wirtschaft & Politik

Landwirte atmen auf: Gemüse-Warnung aufgehoben

Von Onpulson Redaktion
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Nachdem das Robert-Koch-Institut, das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Warnung für Gurken, Tomaten und Blattsalat in Bezug auf eine mögliche Ansteckung mit dem EHEC-Virus am Freitag aufgehoben haben, erwarten die deutschen Bauern eine Entspannung beim Gemüse-Verkauf.

„Wir sind sehr froh und sehr erleichtert“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Gerd Sonnleitner, dem „Tagesspiegel“. Er gehe davon aus, dass die „Verbraucher jetzt wieder beherzt nach Gurken, Tomaten und Salat greifen werden“.

Den Schaden bei den deutschen Gemüsebauern, den die offizielle Warnung vor Gurken, Tomaten und Blattsalat in Deutschland in den vergangenen Wochen verursacht hat, schätzt Sonnleitner auf 65 Millionen Euro. „Wir versuchen, den Schaden komplett kompensiert zu bekommen“, so der Bauernpräsident mit Blick auf die geplanten Entschädigungszahlungen der EU. Notfalls, so Sonnleitner, müsse die Entschädigung zusätzlich durch den Bund und die Länder aufgestockt werden, fordert er.

Die Warnung für Sprossen wurde indes aufrechterhalten. Im Fokus steht weiterhin ein Sprossenhersteller in Niedersachsen. „Es läuft alles auf diesen Betrieb hinaus, es läuft alles auf Sprossen hinaus“, kommentiert der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Hannover, Gert Hahne.

(BörseGo)

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