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Wirtschaft & Politik

Finanzkrise: Steht uns der Super-Crash erst noch bevor?

Von Onpulson Redaktion
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Nach Einschätzung des US-Börsenexperten Harry Dent sind die jüngsten Turbulenzen an den weltweiten Aktienmärkten erst der Anfang. Dent geht davon aus, dass der Dow Jones in der nahen Zukunft unter die Marke von 10.000 Punkten rutscht, bevor er dann im Jahre 2013 auf 3.000 Punkte abstürzt.

„Ich glaube, der Aktiencrash hat Ende April begonnen. Das ist aber nur die erste Abwärtswelle. Ich denke, der Crash geht erst richtig irgendwann zu Beginn des Jahres 2012 los“, so Dent. Er verweist dabei auf den Ausverkauf während der letzten Finanzkrise, als der Dow in der Zeit von Oktober 2007 bis Anfang 2009 um rund 8.000 Punkte eingebrochen ist. Dent stützt seine düstere Voraussage auf die sich geänderten Ausgabeangewohnheiten der Verbraucher weltweit.

Blasen gehen dorthin zurück wo sie angefangen haben

Babyboomer in der ganzen Welt haben den Höhepunkt ihrer Ausgabenzyklen erreicht. Dabei haben sie die Grundstückspreise sowie die Aktienpreise wie auch die Wirtschaft insgesamt jahrzehntelang nach oben getrieben, jetzt aber werden sie mit dem Sparen anfangen und nicht mit dem Geld leihen. Verschärfend besteht das Problem in der Reduzierung der privaten US-Schulden, welche sich in den letzten Jahren von 20 Billionen auf 42 Billionen Dollar mehr als verdoppelt haben. „Blasen gehen dorthin zurück wo sie angefangen haben“, so Dent. Die US-Häuserpreise sind von ihrem Höchststand 34 Prozent zurückgefallen und werden nach seiner Ansicht um weitere 30 Prozent fallen. Wir stehen vor einer Menge weiterer schmerzhafter Entwicklungen, besonders auf dem Immobiliensektor“, so Dent.

(BörseGo)

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