Marketing & Vertrieb

Deutsche wollen weniger Weihnachtsgeschenke auf Kredit kaufen

Von Onpulson Redaktion
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Ein Fünftel der Deutschen verfügt 2011 über ein größeres Weihnachtsbudget als vor Jahresfrist, 38 Prozent geben als Grund ein insgesamt höheres Einkommen an. Die beliebtesten Geschenke sind wieder Bücher und Pflege- bzw. Wellnessartikel. Nur wenige wollen Geschenke auf Kredit kaufen.

Bei Geschenken für Kinder liegt der Schwerpunkt auf ihrem pädagogischen Wert, Jugendliche dürfen sich vor allem auf Videospiele freuen. Im innereuropäischen Vergleich kaufen die Deutschen häufiger im Internet: Vor allem für die Suche und den Preisvergleich favorisieren sie Online-Shops und Suchmaschinen, während soziale Netzwerke meist für die Suche nach den besten Shops genutzt werden. Dies ergab der X-Mas Survey von Deloitte.

Wenig Vertrauen in die Zukunft

Insbesondere die älteren Verbraucher sorgen sich um die wirtschaftliche Entwicklung – sie machen sich Sorgen um ihre individuelle zukünftige Kaufkraft, während alle anderen Altersgruppen von einer Stagnation auf aktuellem Niveau ausgehen. Entsprechend der wirtschaftlichen Perspektiven gestalten sich auch die beabsichtigten Ausgaben in der Vorweihnachtszeit. Sparen ist angesagt – aber nicht um jeden Preis. Zwar wollen zwei Drittel bei Geschenken verstärkt auf Sonderangebote achten, aber Markenprodukte gewinnen ebenfalls wieder an Beliebtheit. Auch soll, anders als in anderen europäischen Ländern, der Kreis der Beschenkten nicht kleiner werden. Sowohl in Deutschland, als auch in ganz Europa sinkt dabei die Neigung zum Kaufen auf Kredit. Die ersten Weihnachtsgeschenke kaufen die Deutschen bereits im November, bis Mitte Dezember sind dann die meisten Präsente besorgt.

Cross Channel gewinnt an Bedeutung

Die deutschen Konsumenten kaufen zwar immer noch im „klassischen“ Kaufhaus ein; insbesondere Lebensmittel. Die Kombination von On- und Off-Line-Einkauf nimmt jedoch zu. Im europäischen Vergleich kaufen die Deutschen häufiger im Internet – am meisten wird dieses Medium dabei zur Informationsrecherche genutzt. Mobile Commerce, Einkauf mit dem Handy, haben erst knappe 20 Prozent der Deutschen in Anspruch genommen. Aber sie wollen es zunehmend nutzen. Dem gestiegenen sozialen und produktspezifischen Informationsbedürfnis – Ausschluss von Kinderarbeit oder detaillierte Produkteigenschaften – kann mit Mobile Commerce einfach und effizient entsprochen werden.

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