Merkel und Sarkozy wollen EU-Vertragsänderung
Wirtschaft & Politik

Merkel und Sarkozy wollen EU-Vertragsänderung

Von Onpulson Redaktion
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Medienberichten zufolge haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ihre Bereitschaft für Änderungen der EU-Verträge angekündigt. Noch vor dem nächsten EU-Gipfel am 9. Dezember wollen die beiden Staatschefs Vorschläge für die Einführung härterer Sanktionen für Haushaltssünder sowie eine Euro-Fiskalunion vorlegen,

Das ist das Ergebnis des Gespräches mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti am Donnerstag in Straßburg. Die Vertragsänderungen sollen sich, so schreibt unter anderen die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ), nur auf die 17 Euro-Länder und nicht auf alle 27 EU-Staaten erstrecken. Italien soll bei der Erarbeitung der Vorschläge von Deutschland und Frankreich eng mit einbezogen werden. „Wir wollen die Entschlossenheit der drei größten Volkswirtschaften der Eurozone zeigen, den Fortbestand des Euro zu garantieren“, hatte Sarkozy gesagt.

Außerdem bestätigten sowohl Merkel als auch Sarkozy, dass die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten bleiben müsse. Die Vertragsänderungen würden die EZB also nicht betreffen. Angela Merkel bekräftigte unterdessen erneut ihre Ablehnung von Eurobonds. „An meiner Haltung hat sich nichts geändert“, sagte sie laut FAZ.

(BörseGo)

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