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13 Tipps für eine gelungene Pressemitteilung

Von Carolin Fischer
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Um eine Pressemitteilung erfolgreich in den Medien zu platzieren, müssen Sie einige Faktoren berücksichtigen.Wir zeigen Ihnen 13 praktische Tipps, wie Sie dabei vorgehen sollten.

1. Was ist das Ziel der Pressemitteilung? Klären Sie für sich das Ziel Ihrer Pressemitteilung und achten Sie darauf, dass dieses zum Ausdruck kommt.

2. Durchgehende Logik beachten: Achten Sie darauf, dass die Pressemitteilung in sich logisch ist und diese Logik durchgehend angewandt wird.

3. Klären Sie, ob Sie Wiederholungen in der Pressemitteilung haben: Schauen Sie, ob sich einzelne Wörter oder Sätze – auch solche, die sich ähneln – wiederholen. Wählen Sie für gleiche Worte Synonyme.

4. Streichen Sie überflüssige Aussagen: Aussagen, die nicht dem Ziel der Pressemitteilung dienen, dürfen Sie auf keinen Fall verwenden. Am Ende die Pressemitteilung erneut nach unlogischen Aussagesätzen durchforsten.

5. Überflüssige Füllwörter vermeiden: Verzichten Sie auf Füllwörter wie beispielsweise ziemlich oder eigentlich.

6. Die Überschrift soll spannend sein: Sie soll Lust auf das Weiterlesen machen, aber identisch mit dem Inhalt der Pressemitteilung sein – das heißt nicht etwas versprechen, was dann nicht gehalten wird.

7. Die PM sollte informativ sein: Die Formulierungen sollten klar sein und nicht in Richtung Werbetext gehen – das drucken Journalisten nicht gerne ab.

8. Kurze und knappe Informationen verwenden: Die Pressemitteilung sollte keine Bandwurmsätze enthalten. Auch sollte der Text nicht zu wissenschafts- oder schulbuchmäßig formuliert werden.

9. Die wichtigste Information einer Pressemitteilung steht am Anfang: Journalisten entscheiden bereits zu Beginn des Lesens, ob für sie eine Pressemitteilung relevant ist oder ob sie im Papierkorb landet. Danach folgen die weniger relevanten Informationen („Prinzip der umgekehrten Pyramide“).

10. Die wichtigsten Fragen beantworten: Wer, was, wann und eventuell wo sind die wichtigsten Fragen, die in einer PM zu Beginn beatwortet sein müssen („Prinzip der umgekehrten Pyramide“).

11. Expertenwissen einbringen: Stellen Sie das Unternehmen, für was Sie PR machen, beispielsweise als Experte zu einem aktuellen Thema dar. Somit vermeiden Sie platte PR-Floskeln.

12. Bauen Sie Zwischenüberschriften und Zitate ein: Damit lockern Sie den Text ihrer Pressemitteilung auf.

13. Die versendete Pressemitteilung muss  insich „rund“ sein: Vergessen Sie Boilerplate – das heißt, Informationen über das Unternehmen – und den PR-Kontakt am Ende ihrer Pressemitteilung nicht.

Über den Autor

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal" und "Karriere". Früher hat sie mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München und für Mitarbeiterzeitschriften geschrieben.
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