Wirtschaft & Politik

Studie 2050: Asien löst USA als Weltwirtschaftsmacht Nr. 1 ab

Von Onpulson Redaktion
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Einer Studie der DekaBank zufolge wird Asien die USA langfristig als Weltwirtschaftsmacht Nummer 1 ablösen. Die Emerging Markets befinden sich nach Einschätzung der Experten (EMI: Die Welt im Jahr 2050) seit mehr als zehn Jahren in einem rasanten wirtschaftlichen Aufholprozess, der durch die Finanzkrise 2008 nochmals beschleunigt wurde.

Die Emerging Markets werden auch in den kommenden Jahrzehnten schneller wachsen als die Industrieländer, was die Gewichte der Wirtschaftsregionen deutlich verschieben wird.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sollen die USA die Europäische Union (EU) im Jahr 2017 überholen. Im Jahr 2029 soll China dann an den USA vorbeiziehen und zur größten Volkswirtschaft der Welt aufsteigen. Im Jahr 2050 soll das Bruttoinlandprodukt Chinas dann fast doppelt so groß sein wie das der EU. Zugleich soll es 50 Prozent über dem Wert der USA liegen.

Das Wirtschaftswachstum der Emerging Markets wird dabei nur sekundär vom Bevölkerungszuwachs getrieben, der bis zum Jahr 2050 bei rund 25 Prozent liegen soll. Vor allem der Produktivitätsfortschritt soll dafür sorgen, dass ein durchschnittliches Jahreswachstum beim BIP von rund 5,8 Prozent erreicht werden wird.

Das Wohlstandsgefälle bleibt dennoch erhalten. China soll in 40 Jahren in etwa das heutige Wohlstandsniveau der USA erreichen. Die Nordamerikaner und Europäer sollen in 40 Jahren immer noch doppelt so wohlhabend sein wie die Chinesen.

(BörseGo)

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