E-Business

E-Mail bleibt wichtigstes, geschäftliches Kommunikationsmittel – soziale Netzwerke sekundär

Von Onpulson Redaktion
Am

Die E-Mail bleibt nach Ansicht deutscher IT-Entscheider auch in den kommenden Jahren das wichtigste geschäftliche Kommunikationsmittel. 95,2 Prozent der Befragten geben der E-Mail auch langfristig eine Zukunft in der Geschäftskommunikation. Soziale Netzwerke spielen untergeorndnete Rolle.

84,1 Prozent rechnen damit, dass E-Mails auch noch in drei Jahren das wichtigste geschäftliche Kommunikationsinstrument sein werden. Das ergab die jährliche Frühjahrsumfrage, die eleven, führender deutscher E-Mail-Sicherheitsanbieter, im März 2012 durchführte. Lediglich 6,9 Prozent sehen künftig Instant-Messaging-Dienste in dieser Rolle, weitere 4,1 Prozent soziale Netzwerke. Während die Bedeutung der E-Mail nicht abnehmen wird, rechnen die befragten IT-Entscheider gleichzeitig mit einer Zunahme der Gefahrenlage: 56,1 Prozent erwarten eine Zunahme der Bedrohung durch gefährliche E-Mails, während nur 7,6 Prozent mit einem Rückgang rechnen.

Die derzeitige Situation, insbesondere in Bezug auf Spam, schätzen die Befragten nur verhalten optimistisch ein: Während das weltweite Spam-Aufkommen Zahlen des eleven Research-Teams zufolge zwischen Februar 2011 und Februar 2012 um 61,2 Prozent zurückging, schätzen 47,8 Prozent der IT-Entscheider das Spam-Volumen als stagnierend ein, 22,3 Prozent berichteten sogar von einer Zunahme. Hintergrund dieser Diskrepanz könnte eine Verschiebung der Spam-, Malware- und Phishing-Aktivitäten sein: Während Spam- und Malware-Verbreiter in den Vorjahren bestrebt waren, möglichst viele E-Mails zu versenden, zeichnet sich seit vergangenem Jahr ein deutlicher Wandel von Quantität zu Qualität ab.

Die E-Mail-Kampagnen sind zunehmend so gestaltet, dass sie zu deutlich höheren Öffnungsraten führen sollen: Sie täuschen dem Empfänger wichtige Mitteilungen vor, die unbedingt geöffnet werden müssten. Für die kommenden Jahre sehen die IT-Entscheider die größten Gefahren in zwei Bereichen: Soziale Netzwerke als Plattformen für die Verbreitung von Spam und Malware nannten 45,9 Prozent, gezielte Phishing-Kampagnen (so genanntes Spear Phishing) 31,8 Prozent.

Kommentare

Kommentar schreiben:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.