Mangelnde schulische Vorbildung ist Ausbildungshemmnis
Wirtschaft & Politik

Mangelnde schulische Vorbildung ist Ausbildungshemmnis

Von Onpulson Redaktion
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Die unzureichende schulische Qualifikation ist das größte Hindernis bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen im Handel laut einer Umfrage. Demnach sieht die Hälfte der Befragten die Vorbildung der Jugendlichen als größten Mangel an. Diese sollte durch Schule und Elternhaus erbracht werden.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 850 Betrieben. „Die Schulen und die Eltern müssen an dieser Stelle ihrer Verantwortung gerecht werden und den Jugendlichen das nötige Rüstzeug für den Einstieg ins Berufsleben mitgeben,“ so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Insgesamt ist das Bild aber gemischt: Offenbar trägt dazu die den Handel je nach Region sehr unterschiedlich treffende demografische Entwicklung bei.

Neben der mangelnden Qualifikation der Bewerber gibt es aber auch noch andere Hindernisse bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. So hat nach der HDE-Umfrage rund ein Drittel der Jugendlichen falsche Vorstellungen vom zu erlernenden Beruf. Eine eher untergeordnete Rolle spielen die Qualität und der Zeitaufwand für den Berufsschulunterricht sowie die Ausbildungskosten.

Gleichzeitig spürt der Handel zunehmend die Auswirkungen des demographischen Wandels. „Immer mehr Jugendliche können sich den richtigen Ausbildungsbetrieb aussuchen. Noch bis vor kurzem war die Lage genau umgekehrt. Jetzt kommt es im Konkurrenzkampf um knapper werdende Arbeitskräfte darauf an, dass die Handelsbetriebe sich als gute Ausbilder und Arbeitgeber präsentieren“, so Genth. Im Einzelhandel kommen mehr als 80 Prozent der Führungskräfte aus dem eigenen Nachwuchs. Das zeigt, wie wichtig qualifizierte Auszubildende für die Branche sind.

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