Personal

Zwei Drittel der Arbeitnehmer akzeptieren Gehaltseinbußen bei stressfreieren Jobs

Von Onpulson Redaktion
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Spätestens seit einige Prominente sich zum Burn-out bekennen, wird die Krankheit auch als gesellschaftliches Phänomen diskutiert. Eine der zentralen Ursachen ist die dauerhafte Überlastung im Job verbunden mit überzogenen Ansprüchen an sich selbst. Eine Umfrage ergab: Viele würden Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, wenn der Job stressfrei sei.

Die Online-Jobbörse TalentFrogs.de wollte es genauer wissen und befragte von Januar bis März 2012 2.291 Jobsuchende, ob sie für die Zusicherung eines stressfreien Jobs sogar Gehaltseinbußen akzeptieren würden. Die Ergebnisse waren eindeutig: Zwei Drittel (65%) würden ihre psychische Gesundheit über das Gehalt stellen und Einbußen hinnehmen. Allerdings zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: So ist die Bereitschaft bei Frauen deutlich höher (73%) als bei Männern (58%).

Darüber hinaus wollte TalentFrogs.de wissen, wie Unternehmen am besten darauf aufmerksam machen sollten, dass sie Anti-Stress-Programme anbieten. Hier zeigt sich, dass Mitarbeiter offensichtlich Unternehmenswebsite heute sehr genau ansehen. So wünscht sich die Mehrheit der Befragten (45%) entsprechende Informationen auf der Webseite, mit knappem Abstand gefolgt von der Stellenanzeige (36%).

„Die Ergebnisse weisen den Weg angesichts der Diskussion um den Fachkräftemangel und der Schwierigkeit vieler Unternehmen, die passenden Mitarbeiter zu gewinnen und so Personalengpässe zu vermeiden. Qualifizierte Arbeitskräfte erwarten heute mehr als nur ein attraktives Gehalt und ein iPhone. Unternehmen jeglicher Größe müssen heute ein Gesundheitsmanagement aktiv anbieten“, so Peer Bieber, Geschäftsführer der TalentFrogs GmbH.

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